Stand September 2008
geb. 1943
in Berlin
1963
Abitur, Ev. Gymnasium zum Grauen Kloster Berlin
1963-1968
Studium der Architektur an der TH Stuttgart, studentische Hilfskraft am Institut von Prof.
Frei Otto für das Projekt Deutscher Pavillon in Montreal
1969-1975
Assistent an der Abteilung Raumplanung, Universität Dortmund, Lehrstuhlfür Ökonometrie (Mitglied der AG KOP, interdisziplinäre Forschungs- und Lehrgruppe \"Kommunale Planung\")
1971-1973
Beurlaubt für eine Tätigkeit als Stadtplaner und Architekt in einem Projekt der Technischen Zusammenarbeit in Porto Alegre/Brasilien zum Aufbau einer Regionalplanungsbehörde
1973-1978
Mitglied im Arbeitskreis Stadtentwicklung des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) und der DSE (Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung)
1975-1993
Hochschullehrer (o. Professor C4) für Stadtplanung und Kommunale Entwicklung am Fachbereich Architektur der Hochschule der Künste Berlin (von 76 - 84 Aufbau des Schwerpunktes Bau- und Stadtentwicklung in anderen Kulturen).
1975-1979
Architekturbüro mit Prof. K. H. Ernst
1981-1982 Sprecher des Fachbereichs Architektur an der HdK.
1982-1985 1. Vizepräsident der Hochschule der Künste Berlin.
1982-1994
Mitglied des Vorstandes des Deutschen Werkbundes Berlin.
1988-1994
1. Vorsitzender des Deutschen Werkbundes Berlin.
1986-1993
Mitglied des Aufsichtsrates von S.T.E.R.N.,
Gesellschaft für Stadterneuerung des Landes Berlin.
1988-1998
Mit Prof. L. Thürmer Gründung und Leitung des Habitat Forum Berlin
(gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung menschengerechten Wohnens)
1994-1998 alleiniger Gesellschafter und Leitung zusammen mit Dr. G. Nest.
1998 Übergabe der Gesellschaft an Dr. G. Nest
1990-1991
Gastvertretung der Professur für Städtebau an der Technischen Universität Berlin
1990-1993
Mit B. Multhaup gemeinsames Büro für Architektur und Planung.
seit 1994
Eigenes Architekturbüro in Berlin.
1992
Gründungsmitglied des Fördervereins Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf,
Mitglied des Vorstands, 1993 erhielt der Verein für das Konzeptund die Realisation den Deutschen Preis für Denkmalschutz.
seit 1993
Hochschullehrer für Städtebau und Entwerfen an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
1994-1996
Prorektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
1996-2004
Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
1997-2004 Mitglied im Rat für die Künste Berlin
1999-2001 1. Vorsitzender des BDA (Bund Deutscher Architekten) Berlin
2002-2004
Gründungsmitglied der Kunsthochschule ADBB (Arte e Design Berlim Bahia) inSalvador/Bahia
2003-2004
Berater der Stadt Salvador bei der Rückgewinnung des historischen Hafengeländes für das historische Stadtzentrum
2004
Berater der Nordeuropäischen Akademie für Kunst und Architektur Schwerin zur Vorbereitung und Akkreditierung von postgradualen Studiengängen
2005-2008
Vorsitzender des BAK (Beratunsausschuss für Kunst des Landes Berlin)
2007-2008
Gründung und Leitung des postgradualen Masterstudiengangs Raumstrategien
seit 1.4.2008 Präsident der Muthesius Kunsthoschschule Kiel
Eingetragen in die Architektenliste Berlin mit der Nr. 02689
Verheiratet mit der Theaterregisseurin Ingrid L. Ernst, zwei erwachsene Kinder, englische und portugiesische Sprache fließend
Biographischer Überblick / Aktuelle Aktivitäten
Präsident der Muthesius Kunsthochschule Kiel
Zusammen mit Büro Schmieder&Dau (Kiel) Entwurf
für den neuen Campus der Muthesius
Kunsthochschule Kiel
Mitglied
Vorstand Muthesius Gesellschaft
Wissenschafts- und Kultursenat der Stadt Kiel
Beirat des Kunstvereins S-H
Architektenkammer Berlin
BDA S-H
DWB Berlin
Sachverständigenbüro Dr.Saraie&Kollegen (www.@bsm-sv.com)
Diverse Gutachter- und Preisrichtertätigleiten
Veröffentlichungen / Stadt in Afrika, Asien und Lateinamerika
"Stadt in Afrika, Asien und Lateinamerika", Rainer W. Ernst (Hrsg.),
Berlin 1984
Redaktion: Rainer W. Ernst, Wolf-Rüdiger Gericke, Ursel Kroog-Hrubes
Das Buch ist anlässlich der Ausstellung "Andernorts - Aspekte städtischen Wohnens
In Afrika, Asien und Lateinamerika" zum Berichtsjahr 1984 der IBA Berlin 1987 entstanden.
Mit dem Buch sollte vor allem ein kulturanthropologischer Blick auf außereuropäische
Wohnstrukturen gefällt werden als Ergänzung zu den in dieser Zeit üblichen
Betrachtung der Armut und Wohnungsnot in der so genannten Dritten Welt. Dabei wurde gleichzeitig der Blick selber aus Europa heraus exemplarisch reflektiert.
Das Buch enthält folgende Kapitel:
Einleitung, Rainer W. Ernst
Deutsche Ansichten orientalischer Städte, Annegret Nippa
Die Urbanisierungsform Metropole am Beispiel Bangkok, Kairo und Mexiko-Stadt, William Rauch
Aleppo: Tradition und Gegenwart einer urbanen Gesellschaft, Gennaro Ghirardelli und Annegret Nippa
Greater Banjul Area: Urbane Formen - traditionelle Beziehungen, Karlheinz Seibert und Ursula Tripp-Seibert
Salvador: Historische Größe - schmerzliche Erneuerung, Johannes Augel und
Moema Parente Augel
Surabaya: The Cityis not a tree, Bernd Multhaup und Surjadi Santoso
Die Schaulust an der exotischen Architektur, Jan Pieper
Orientalisierende Architektur in Deutschland,Annegret Nippa
Veröffentlichungen / Living in Cities
"Living in Cities", Five comparative and interdisciplinary case studies about living in innercities,
Herausgegeben vom Habitat Forum Berlin unter der Leitung von Rainer W. Ernst, Berlin 1990;
Als englischsprachiger Katalog erstellt für die Wanderausstellung Living in Cities und Viver na Cidade, die in über 40 Goethe Instituten weltweit gezeigt wurde. An fünf Beispielen (Aleppo, Quartier Al-Jallum; Greater Banjul Area, Quartier Bakau; Berlin, Quartier Luisenstadt; Salvador, Quartiere Pelourinho und Santo Antônio; Surabaya, Kampung Pandegiling) wurde die unterschiedliche Entwicklungsgeschichte der jeweiligen Stadt und des ausgewählten Quartiers sowie die jeweiligen Hausformen und Quartiersbegriffe im Konflikt mit den allgemeinen Modernisierungskonzepten dargestellt und die Unterschiede herausgearbeitet.
Veröffentlichungen / Arbeiten und Wohnen in städtischen Quartieren
"Arbeiten und Wohnen in Städtischen Quartieren" Zum Verständnis der Stadt im interkulturellen Vergleich; Rainer W. Ernst, Renate Borst, Stefan Krätke und Günter Nest (Hrsg.), Stadtforschung aktuell Band 42, Basel, Boston, Berlin 1993;
Dieses Buch behandelt die Zusammenhänge von Arbeiten und Wohnen in innerstädtischen Quartieren unterschiedlicher Länder und Kulturen. Globale Parallelitäten und Differenzen städtischer Arbeitsverhältnisse sollen deutlich gemacht werden. Deshalb steht die Doppelfunktion von Quartieren als Wohn- und Arbeitsort und die Erhaltung, Stützung und Förderung dieser Mischung im Mittelpunkt der Beiträge des Buches.
Veröffentlichungen / Perspektiven durch Verbindungen
Perspektiven durch Verbindungen - Neue Aufgaben für die Stadtplanung in Berlin (Ost und West) 1990, eine Dokumentation herausgegeben von R.W.Ernst und B. Multhaup, Berlin 1990;
Berlin als Ganzes sich vorzustellen und die Hypothese, dass diese Herausforderung neu Wege für eine dialogorientierte Stadtentwicklungsplanung, für eine neue Planungskultur erforderte,
veranlasste die Herausgeber mit einer Ost-West-gemischten Arbeitsgruppe mit der Beratung von E.Feddersen, A.Felz, U.Kohlbrenner, H.Kossel, L.Krause, C.Tschepe, C.Zillich und H. Zimmermann eine Übersicht über die neuen Aufgaben zusammenzustellen und in der Dokumentation und einer entsprechenden Ausstellung in der Galerie des DWB und bei der damaligen Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen zu veröffentlichen. Diese Arbeit war eine der Grundlage für die Initiative dem späteren Stadtenwicklungssenator Hassemer zu der Etablierung des Stadtforums zu raten.
Veröffentlichungen / Stadt Raum Strategie
Stadt Raum Strategie, R.W.Ernst, Berlin 2006
Eine strukturierte Sammlung aus Vorlesungen, Studienprojekten, Gutachten, eigenen Projekten, Beobachtungen, Vorträgen, Gedanken, etc. zu den Themen: Lektionen aus der Stadtbaugeschichte, Wirklichkeiten und Entdeckungen, Denken und Handeln. Eine Art Leitfaden zur Erarbeitung von stadträumlichen Strategien.
Veröffentlichungen / Gesamtverzeichnis
Gesamtverzeichnis der Veröffentlichungen
Stand 10/201
(Buchbeiträge, Aufsätze, zugängliche Gutachten, Ausstellungen, etc., zeitlich geordnet)
1967
\"Entwicklungstendenzen im amerikanischen Wohnungsbau\"
in \"Kanada, USA - Bericht über eine Studienreise\", Universität Stuttgart, Lehrstuhl Prof.Götz 1968
1968
mit W.Reuter
\"Zur Funktion der Architekturkritik\"
in Arch+ 3, Stuttgart, 1968
1969
mit R.Bertz, S. Heeg und F. Huster
\"Grundsatzplanung Mietbürohochhaus\"
Universität Stuttgart,
Lehrstuhl Prof. Götz, 1969
1971
mit Dr.H.J.Karpe und B.Händel \"Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen
in der Wasserwirtschaft\"
(Beispiel Computerkartographie und wasserwirtschaftliche Planung für Marokko)
in GwF Februar 1971
mit W.F.Schraeder
\"Computergestützte thematischeKartographie\"
Universität Dortmund 1971
mit W.F.Schraeder
\"Systemanalyse und Computerkartographie
für die Innenstadtsanierung
Herdecke\"
in \"Sanierung Herdecke Teil 1\"
Stadt Herdecke, 1971
mit W.F.Schraeder und S.Pape \"Witten Strukturatlas 1\"
Stadt Witten, 1971
in der Arbeitsgruppe KommunalePlanung (AG KOP) \"Raumplanung,
eine spezielle Ökonomie, Thesen zu einer Theorie der Raumplanung\"
in 3.RAK, 1972, UniversitätDortmund und Arch + 15, 1972 und in Dortmunder Beiträge zur Raumplanung, Band 10, \"Raumplanung
und Planerausbildung\",
Dortmund 1978,
Brunn/Pannitschka (Hrsg.)
1973
Abschlußbericht des GTZ-Projektes Großraumplanung Porto Alegre Brasilien, 1971/73
Erstellung folgender Sonderdokumentationen:
Dok. 11 \"Flächennutzungsprozesse\"
Dok. 12 \"Konzept der räumlichenRessourcenplanung\"
Dok. 13 \"Anwendung des Lowry-
Modells als Impact-Analysealternativer räumlicher Leitbilder\"
Dok. 14 \"Anwendung der Nutzwertanlyse
bei der Auswahl der räumlichen
Leitbilder\"
GTZ, Eschborn, 1973
mit W.F.Schraeder
\"Regionalplanung in Entwicklungsländern - ein Bericht über ein deutsch-brasilianisches Projekt für den Großraum Porto Alegre\"
Stadtbauwelt 1973, Heft 40
mit W. Wirsig \"Erfahrungsauswertung und Empfehlungen für künftige Regionalplanungsprojekte\"
im Auftrag der dpudpu, Essen 1973
1974
\"Zwei Grundprobleme für diePlanung von Stadtregionen in Entwicklungsländern: Das Problem der Verfahrensplanung und das Problem der Stadt-Land-Migration\"
Diskussionspapier (engl.)
für das First Asian Symposium onRegional and National Developmentin Mysore, Indien
mit W.Pannitschka
\"Erreichbarkeitsanalyse auf Stadtteilebene - zur Verwendung vonNetzwerkmodellen\"
in ÖVD 4/75,
überarbeitete und erweiterte
Fassung \"SCRAM - einePlanungshilfe zur Allokation vonRessourcen in einem Netzwer\", inDortmunder Beiträge zur Raumplanung,
Band 1, Methoden der empirischen
Raumforschung, Dortmund1976, Schraeder/Sauberer (Hrsg.)
mit Dr.H.J.Karpe und K.R.Kunzmann Organisation der ARPUD-Tagung 1974 \"Raumplanung in Entwicklungsländern\"
gemeinsamer Bericht in Auslandskurier,
Feb 75 und E+Z 3/75
Vortrag \"Verstädterung in der Dritten Welt - eine Planungsaufgabe?\"
Manuskript in kleiner Auflage verteilt
in Dortmunder Beiträge zur Raumplanung,
Band 13, Aspekte der Raumplanung in Entwicklungsländern,
Dortmund 1982 Veröffentlichungsreihe der Stadt Bochum, 1975
1975
mit Stadtplanungsamt Bochum \"Erreichbarkeitsanalyse - ein Beitrag zur Teilautomation der Planung, Band 1: Methode\"
\"Erreichbarkeitsanalyse, Beispiel Stadt Bochum\" Vortrag auf der von DATUM e.V veranstalteten Tagung \"Standort - Erreichbarkeit - Versorgung\"
in Tagungsbericht, DATUM e.V.
Bonn - Bad Godesberg 1975
mit Dr. S. Müller und V. Waltz
\"Projektstudium für die Raumplanung - Ziele, Probleme, Erfahrungen\"
in Dortmunder Beiträge zur Raumplanung,
Band 9, Raumplanung und Planerausbildung, Dortmund 1978 Brunn/Pannitschka (Hrsg.)
1976
mit S.Stein
\"Zur praktischen Anwendung einer Erreichbarkeitsanalyse: Bericht überein mit dem Stadtplanungsamt Bochum entwickeltes Konzept\"
in Systemtheorie und Systemtechnik der Raumplanung, Basel 1976,
Brunn/Fehl (Hrsg.)
1978
mit U. Heinemann und Chr.v. Strempel
\"Politische Stadtplanung Barcelona 1859-1978\"
Dokumentation mit Ergänzungen der gleichnamigen Ausstellung in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele,
HdKB, FB 2, Berlin 1978
1979
mit O.Akbar und Dr. A. Bittencourt
\"Richtwerte und Mindeststandards
für die Stadtentwicklungsplanung in Entwicklungsländern
GTZ, Eschborn, 1979 liegt auch in portugiesischer Fassung vor
\"Raumordnungs- und Stadtentwicklungspolitik
CNPU - Brasilien ausgelagerte
Projektgruppe Vitoria\"
GTZ, Eschborn, 1979 liegt auch in portugiesischer Fassung vor
mit Dr. A. Bittencourt
\"Stadtplanung Kapverdische Inseln Analyse und Vorschläge\"
GTZ, Eschborn, 1979 liegt auch in portugiesischerFassung vor
mit O.Akbar (Hrsg.) \"Bazar Teheran\"
(Dokumentation Studienprojekt)
HdKB, FB 2, Berlin 1979
1983
mit S.Santoso (Hrsg.)
\"Geplante Verelendung contra kulturelle Selbstverwaltung\"
(Dokumentation eines Workshops)
HdKB, Materialien 5/83 Berlin 1983
1984
\"Andernorts\"
Ausstellung im Berichtsjahr der IBA 84
Führungsblätter HdKB, Berlin 1984,
der Hauptteil der Ausstellung wurde ins portugiesische und englische übersetzt,
85-90 in 21 Goetheinstituten weltweit gezeigt,
Berlin 1984
Begleitbuch \"Stadt in Afrika, Asien und Lateinamerika\" (Hrsg.)
Begleitkatalog \"Viver na Cidade\"
Begleitkatalog \"Living in Cities\"
Habitat Forum Berlin 1985
Habitat Forum Berlin 1986
1885
\"Wohnen in einer vernetzten Welt\"
in \"Menschlich Wohnen\", LutzFranke (Hrsg.),
Frankfurt/M, New York 1987
1987
mit Dr. P. Pfeiffer
\"Habitac o Popular e Patrimonio Histórico\"
Gutachten im Auftrag der GTZ zur Altstadterneuerung von \"Salvador/Bahia Salvador/Berlin 1987
mit L.Thürmer (Hrsg. als Habitat Forum Berlin) \"Changing the City - Building Community\", Wandzeitungsserie
Berlin, 1987 im Auftrag des BerlinerSenats und in Zusammenarbeit mit dem Habitat International Council aus Anlass des Internationalen Jahr der Menschen in Wohnungsnot
1987
mit L.Thürmer (Hrsg. als HabitatForum Berlin) \"Proceedings ofThe Habitat Forum Berlin 1987\"
in Zusammenarbeit mit der DSE Bericht über den vom Habitat Forum Berlin organisierten Weltkongress inBerlin, 1987, liegt auch in spanischer Sprache vor
1988
\"HFB Dokumentation PilotprojektNr. 1 Salvador/Bahia\"
Hrsg. Habitat Forum Berlin, 1988 Dokumentation des Umbaus einer Ruine in ein Mehrfamilienhaus im historischen Zentrum von Salvador, mit Spendenmitteln, basierend aufPartizipation und teilweiseSelbsthilfe
1989
\"Living in Cities\"
Herausgabe einer ausführlichen u. aktualisierten englischsprachigen Dokumentation der gleichnamigen Ausstellung, Habitat Forum Berlin, 1989
1990
mit B. Multhaup\" Perspektiven durch Verbindungen Neue
Aufgaben für die Stadtentwicklung
von Berlin Ost + West\"
Herausgabe einer ergänzten Dokumentation der gleichnamigen Ausstellung, Berlin 1990 Im Deutschen Werkbund u.a.a.O.
\"Theater um den Potsdamer Platz ein
Lehrstück für zukünftigeBerliner Planungskultur?\"
in Grünstift Forum 4/90
1991
\"Internationalisierung versus Lokalisierung\"
in Werk und Zeit, 3/91
\"Werkstatt Tagebuch in Bildern\"
in \"Lebensraum Straße in Berlin und Paris, Ergebnisse einer Werkstatt vom 23.-30.Sept. 1989\", Berlin 1991 in \"Perspektiven für Rüdersdorf\"
Hrsg. Deutscher Werkbund Berlin,
Berlin 1991
\"Ein Industriemuseumspark in und für Rüdersdorf\"
1992
\"Grünes Hamburg\"
Neue Ansätze und Strategien für eine ökologische Stadtentwicklung
Bericht über die gleichnamige Fachtagung 18.5-20.5 1992 in Hamburg; eine Veranstaltung der Europäischen Gemeinschaft und der Freien Hansestadt Hamburg Berlin, Juni 1992
1993
\"Zukunft von Marzahn - Strategienfür Marzahn\"
Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Habitat Forum Berlin im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen KHB 1993 und Werkbundgalerie Berlin 1994
\"Stadtentwicklungsprozesse im internationalen Vergleich\"
in \"Arbeiten und Wohnen in städtischen Quartieren, R.W.Ernst,
R.Borst, S.Krätke u. G.Nest (Hrsg.)
Basel,Boston,Berlin 1993
1994
\"Zur Diskussion über Strategien für Marzahn - Zusammenfassung der Ergebnisse\"
in Ideenwerkstatt Marzahn, Hrsg.:
Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1994
mit Habitat Forum Berlin (Hrsg.)
\"Vergleich der Erfahrungen mit Großsiedlungen in Europa\"
Ideenwerkstatt Marzahn - Dokumentation des 1. Workshops
Berlin 1994
\"Wirklichkeit und Differenz\"
in Form + Zweck 9/10 1994
\"Örtliche Wirtschaftskreisläufe undArbeit in städtischen Gebieten\"
in Bericht der DSE \"Nachhaltige Stadtentwicklung: Von Urbaner Krise zur gesunden Stadt, Berlin 1994
1995
mit S. Koppelkamm u. G. Nest\" Hotel Mittelmeer\"
Ausstellung im Haus der Kulturender Welt; Berlin 1996
u.a. in Die Zeit 5.1.1996
1996
\"Entwicklungskonzept - Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf\"
Berlin, 1996
\"Recht auf Irrtum oder leichtfertige Spekulation\"
in Werk und Zeit 7/8 1966;
in Architetura e urbanismo (port.)
4/5 1966
1997
\"Realisierungsstudie des Museumspark
Baustoffindustrie Rüdersdorf unter Ausrichtung auf Umweltgesichtspunkte\"
im Auftrag der Gemeinde Rüdersdorf gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Berlin 1997
\"Planwerk Innenstadt - Identitätsstiftende Reise?\"
in Der Architekt 4/97
1999
mit R.Görss, E.J.Petras, A. Reidemeister, M. Steiner, Ulla Walter, Uwe Walter
\"Z1 Transformation des Verschwindenden\"
Ausstellung in der Berliner Volksbank,
Potsdamer Platz; Katalog Förderverein Kunstschule Z1 e.V.
Berlin zum Thema Kulturlandschaft Rüdersdorf
2000
mit F.Wiel
\"Chancen durch Dichte\"
in die \"Die kompakte Stadt\", Hrsg.
Martin Wenz, Frankfurt a.M. 2000
\"A Cidade: Projetos Arquitetonicos\"
Ausstellung über eigene Arbeiten im Goethe Institut Salvador/Brasilien
2001
\"Museumspark Baustoffindustrie\"
Beitrag für die Wanderausstellung der Architektenkammer Berlin
Europa fördert Architektur - ausgewählte Projekte der EU-Regionalfonds in Ostdeutschland Leipzig, Berlin, Dessau, etc.
2002
mit Ingo Fröhlich und Lukas Kühne \"Fassade fragile\" Lichtinstallation an einem Altbau in der historischen Mitte Berlins
Ausstellungsbeitrag für die Ausstellung des BDA Berlin Rethinking: Space - Time - Architecture aus Anlass des UIA-Weltkongresses in Berlin
Katalog herausgegeben durch BDA-Landesverband Berlin und staatliche Museen zu Berlin; Postkarten
\"Kunsthochschulen als Treibrieme nder kulturellen Entwicklung - ein Beispiel\"
in \"Vision Berlin\", Hrsg. Peter Ring und Wolfgang Watter Berlin 2002
2003
\"Gedankensplitter\"
Text zum Thema Zeichnen
in Magazin Nr. 4 der Kunsthochschule Berlin-Weissensee
Berlin 2003
\"Stadtraum als Arbeitsraum - lernen von andernorts?\"
in Urbane Anarchisten - Die Kulturder Imbissbude, Hrsg. Jon von Butlar und Christoph Buckstegen Marburg 2003
\"Aufnahmeprüfung für das Architekturstudium - Erfahrungen und Chancen\"
in Zugang zum Architekturstudium an der Muthesius-Hochschule Kiel
Band IV der Materialienreihe der Muthesius-Hochschule
Kiel 2003
\"Hochschule im Hochhaus\"
in Dostoprimetschatelnosti
(Dokumentation einesStudienprojektes), Hrsg. AxelWartzke, Christian Lagé, Steffen Schuhmann, Hamburg 2003
2004
\"Berlín: Las partes y el todo\"
Dilema para una reconstrucción
Estatégica de la capital
in Foro 1 Berlin-Caracas,
Dokumentation einer Tagung inCaracas Juli 2002, veranstaltet durch Associación Cultural Humboldt, Stadt Caracas, Goethe-InstitutCaracas, Universidad Central de Venezuela, Ediciones Instituto deUrbanismo, Caracas 2004
2005
\"Zum Gedächtnis der Stadt\"
in kunst stadt - stadt kunst Magazin des Kulturwerk des bbk Berlin
Nr. 52, 2005
2006
\"Die Transformation des Ortes sichtbar werden lassen\"
In der Dokumentation über den 3. Wettbewerb zur Topographie des Terrors Verein Aktives Museum
Mitgliederrundbrief 55, Mai 2006
\"Kunst und die soziale Stadt\"
in kunst stadt - stadt kunst Magazin des Kulturwerk des bbk Berlin
Nr. 53, 2006
2007
\"StadtRaumStrategie\"
Berlin, 2007
\"trialectcs Nr. 14
dokumentiert in Lokale/Schwerin
Schwanengeschnetzeltes\"
mit smith&smart
ein Projekt von Inge Mahn mit Studierenden der KHB
berlin 2007
\"Zur städtebaulichen Situation - Die Gustave-Eiffel-Oberschule als Potential für neue Nutzungen\"
in Wolfgang Krause +Peter MüllerSchulschluss, ein Prozess am Standort Kastanienallee 82
2002-2005
Berlin 2007
\"Raumstrategien - ein neuer Studiengang an der Kunsthochschule
Berlin Weissensee
in kunststadt - stadtkunstMagazin des Kulturwerk des bbkBerlin Nr. 54, 2007
Mit Wolfgang Krause + Sylvia LorenzUrban stories - poetische Momente
ein Workshop der KunsthochschuleBerlin Weissensee vom
18.6.-26.6.2006 in Görlitz
in kunststadt - stadtkunstMagazin des Kulturwerk des bbkBerlin Nr. 54, 2007
\"Vorschlag für den weiteren Diskurs\"
in Stadt-Raum Orte sozialerRaumbldungen herausgegebenvon Heiner Moldenschardt im
Auftrag der Akademie der Künste,
Berlin 2007
\"Über die brachliegenden Potentiale des Berliner Immobilienfonds und die Förderung lokaler kreativer Ökonomie\"
in Plan B - Kulturwirtschaft Berlin,
Berlin 2007
2009
\"Die Wurzeln meiner heutigen Position liegen in den von \68\ geprägten Jahren
neben weiteren Beiträgen veröffentlicht in \PÖPP privat öffentlich persönlich politisch - Partizipation Einwände trotzdem\herausgegeben von NGBK, Neue Gesellschaft für bildende Kunst e.V., aus Anlass der Tagung \Partizipation\ und der Ausstellung \PÖPP 2008\ in NGBK Berlin
2010
\"Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel -ein Treibriemen für die kulturelle Entwicklung\" in \60 Jahre Landeskulturverband Schleswig-Holstein Erinnern, Bewahren, Entwickeln - 100 Blicke auf die Kultur im Norden\, herausggeben von Brandes-Druba, Rendsbuerg 1010
\"Möglichkeitsraum Stadt\" in \Künstlerische Transformationen, Modelle kollektiver Kunstproduktion und Dialg zwischen den Künsten\", herausgegeben von Dagmar Jäger, Vera Franke, Margit Schild, Julia von Hasselbach, Elvira Hufschmid, Kathrinn Busch, Sandra Becker, Barbara Herbert, Kirsten Reese, Jasmina Samssuli und Kathrin Thomas, Berlin 2010
2011
\"Zur Planungs- und Baugeschichte der Kunsthochschule Berlin Weißensee\" in \campus weißensee\, Festschrift zur Einweihung der Neubauten Kunsthochschule Berlin Weißensee 7.April 2011
Geschäftshaus Schönhauser Allee
Büro Ernst und Multhaup, Mitarbeit Bernd Niebur und Klaus Schäfer 1990
Das Projekt wurde bis zum Bauantrag bearbeitet, ein wesentlicher Punkt war die Erarbeitung der Fassade in der Schönhauser Allee in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Es war eine "plastische Fassade, die mit modernen Mitteln die Feingliedrigkeit und Vertikalstruktur der Gründerzeitgebäude aufnimmt verlangt worden."
Ein leicht gebogener großer Erker, eine Fassade, die durch ein kleinteiliges Licht- und Reflexionsspiel bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen immer wieder neue Wahrnehmungen ermöglicht.
Projekte Architektur & Städtebau / Zentrum Hellersdorf
Zentrum Hellersdorf
Wettbewerbsentwurf Büro Ernst + Multhaup, 1991, Mitarbeit Klaus Schäfer
Das Konzept wird bestimmt durch die Idee der Stadt in der Stadt bzw. in der Siedlung.
Ein modernes Raster, Mischnutzung, Dichte und begrenzte Bauhöhen sollten einen flexiblen aber einen deutlichen Kontrast zur Plattenbausiedlung ermöglichen.
Städtebauliche Untersuchung Block 30 im Sanierungsgebiet Prenzlauer Berg, Büro Ernst + Multhaup 1991, Mitarbeit Kai Teutsch
Die Identifikation der Ergänzungsmöglichkeiten, von Abrissmöglichkeiten zur Verbesserung von Belichtungsverhältnissen, die Grundstücks- und Bebauungsstruktur sowie die Verdichtungsmöglichkeiten für wohnungsnahes Gewerbe waren die Grundlagen zur Darstellung des Entwicklungspotentiales dieses Baublocks.
Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf
Entwicklungskonzepte - Transformationen einer Kulturlandschaft, 1990-1997 Büro Prof.Rainer W. Ernst, Mitarbeit Martin Jennrich
Nur wenige Kilometer östlich von Berlin liegen die Rüdersdorfer Kalkberge, die einzig übertägig abbaubaren Kalksteinvorkommen in der norddeutschen Tiefebene. Die drastisch und eindrucksvolle Transformation dieser Landschaft ist durch den Abbau des Kalkberges entstanden. Aus dem einstigen Berg ist ein bis zu hundert Meter tiefes und bis zu fünf Kilometer langes Tagebauloch geworden. Mit dem Abbau des Kalkfelsens entstand ab der Mitte des 18. Jahrhunderts eine Kalk- und Zementindustrie, aus der eine heute archäologisch und denkmalpflegerisch wertvolle Industrielandschaft geworden ist. Das Loch kann als Negativabdruck der positiven Form der Baulichkeiten in Berlin angesehen werden.
Nach Initiative des Deutschen Werkbundes und verschiedenen Dikussionen unter Beteiligung der Bevölkerung, der Denkmalpflege, der Baustoffindustrie, der Bundesstiftung Umwelt, der Gründung eines Trägervereins, eines Beirates, etc. wurde das von dem Büro Prof.Rainer W. Ernst entwickelte Konzept als Leitlinie akzeptiert, jedoch später auf Grund anderer sich durchsetzenden Interessen unterlaufen, der Museumspark fristet heute ein bescheidenes Dasein und hat offensichtlich die damals erkannten Potentiale nicht entwickelt, die unter folgenden Gesichtspunkten beschrieben waren:
Der Museumspark als Teil der Umwelt, als Freiraum, als geologischer Ort, als Ort des Bergbaus, als Ort der Baustoffe und als Ort der Kultur und Kunst.
Dorferneuerung Alt-Rüdersdorf
Dorfentwicklungsplan, Büro Ernst + Multhaup, 1992, Mitarbeit Martin Jennrich
Stärkung des Dorfangers, Herausarbeitung der hstorischen bedeutung der Kirche und ihres Umfeldes, behutsame Eingriffe zur Ermöglichung neuer Nutzungen sowie eine Bürgerbeteiligung waren die wichtigsten Elemente der Planung
Städtebauliche Untersuchung zur Erweiterung der KHB
Gesamtkonzept Erweiterungsplanung, 1995-1999, Büro Prof. Rainer W. Ernst Mitarbeit Thomas Fiel
Kleinteiligkeit und differenzierte Ergänzung des Ensembles unter der Maßgabe den gesamten Raumbedarf (damals 11000qm HNF) an einem Standort unterzubringen. Dazu wurde an Hand mehrerer Alternativen der Bedarf für zusätzliche Grundstücksflächen an Hand von Baulichen Alternativen untersucht. Die zunächst im FNP von Berlin vorgesehene Erweiterungsfläche wurde später wieder vom Berliner Senat aufgegeben. Das im Modellfoto dargestellte bauliche Konzept ist immer noch nicht auf Grund von fehlenden Bauinvestitionsmittel realisiert.
Projekte Architektur & Städtebau / Transformation einer Ruine in Salvador/Brasilien
Städtebauliche Analyse zur Transformationder alten Kaianlage in Salvador/Brasilien
und städtebauliches Konzept
R.W.Ernst und Bela Kunckel Fenyes, Berlin 2005 im Auftrag der Stadt Salvador Bahia, 2002
Auf der Grundlage einer Potentialanalyse wurde ein städtebauliches Konzept für die Bebauung der
nicht mehr benötigten Kaianlagen als Ergänzung der Unterstadt unter besonderer Berücksichtigung
der aktuellen touristischen Entwicklung Salvadors entwickelt. Eine besondere Rolle war die
Verträglichkeit gegenüber dem Bestand und ein spezifisches typologisches Konzept für eine neue
öffentliche Uferpromenade und darauf bezogene Hotels.
Städtebauliche Untersuchung zur Erweiterung der KHB, Gesamtkonzept für die Erweiterungsplanung, 1995-96
Büro Prof. Rainer W. Ernst , Mitarbeit Thomas Fiel
Kleinteiligkeit und differenzierte Ergänzung des Ensembles unter der Maßgabe den gesamten Raumbedarf (damals 11000qm HNF) an einem Standort unterzubringen. Dazu wurde an Hand mehrerer Alternativen der Bedarf für zusätzliche Grundstücksflächen durch bauliche Alternative untersucht. Die zunächst im FNP von Berlin vorgesehene Erweiterungsfläche wurde später wieder vom Berliner Senat aufgehoben. Das aus diesen Bedingungen entwickelte bauliche Konzept ist im zweiten Modellfoto dargestellt. Es ist allerdings wegen fehlender Baumittel nocht nicht vollständig realsiert.
Schachtofenbatterie im Museumspark Rüdersdorf- Kathedrale des Kalks
Sicherung, Begehbarkeit und Bespielbarkeit 1997-1998
Büro Prof. Rainer W. Ernst, Mitarbeit Sebastian Frach und Kristina Schwesinger
Mit dieser Maßnahme konnte die Schachtofenbatterie in den Museumspark als begehbares und auch bespielbares Objekt integriert werden.
Projekte Architektur & Städtebau / Kathedrale des Kalks
Einweihung der Schachtofenbatterie als Ort des Museumspark Rüdersdorf
im Sommer 1998 mit einer Freiluftinszenierung von Ingrid L. Ernst "Der Traumarbeiter"
Umbau und Ergänzung des Werkstattgebäudes der Kunsthochschule Berlin Weißensee Teil 1
1995 - 1999, Büro Prof. Rainer W. Ernst in Zusammenarbeit mit der Baukanzlei
Ersatz der an gleicher Stelle vorhandenen eingeschossigen Baracken aus der DDR-Zeit.
Das Gebäude wurde preiswert mit einem Baukostenaufwand von unter DM 2500,- pro qm HNF errichtet.
Projekte Architektur & Städtebau / Glashaus der Steine
Entwurf für eine geologische Ausstellungshalle im Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf innerhalb des Tagebaus, Glashaus der Steine geologische Ausstellungshalle um Tagebauloch 1994 - 1996 (nicht realisiert)
Büro Prof. Rainer W. Ernst Mitarbeit Thomas Fiel, Martin Jennrich und Pavel Kravtschenko
Durch den Tunnel kommt man direkt in die Vitrine und wird von dem überraschenden Blick in den Tagebau, dem Fundort der geologischen Ausstellungsstücke, fasziniert sein.
Projekte Architektur & Städtebau / Haus der Steine - Geologische Schatztruhe
Haus der Steine - geologische Schatztruhe 1997
1999, realisiert, Büro Prof. Rainer W. Ernst, Mitarbeiter Sebastian Frach und Kristina Schwesinger
Nachdem ein Standort im Bereich des Tagebaus aus abbautechnischen Gründen zu risikoreich erschien, kam im Eingangsbereich nur das abgeräumte Grundstück schräg gegenüber des Magazingebäudes (1666) mit Uhrenturm (1830) und in Nachbarschaft des Rumfordofens mit Bohlenbinderdach (1817) in Frage. Das Gebäude besteht im Wesentlichen aus dem Luftkollektordach, den vorhandenen Mauern aus Kalkstein, und einer Fassadenwand aus Sichtbeton.
Werkstattgebäude 2 KHB, 2000 -2002
Büro Prof. Rainer W. Ernst in Zusammenarbeit mit der Baukanzlei
In Fortsetzung des Werkstattgebäudes 1 aber um 90 Grad gedreht und daher in Korrespondenz zu dem Hauptgebäude in der Aussenstruktur modifiziert.
Projekte Architektur & Städtebau / Mart Stam Gebäude KHB
Mart Stam Gebäude KHB
Eckgebäude zwischen den beiden Werkstattgebäuden
2000 - 2002, Büro Prof. Rainer W. Ernst in Zusammenarbeit mit der Baukanzlei
Zu Ehren von Mart Stam dem ehemaligen Rektor der KHB, der 1953 von der DDR-Regierung aus der DDR verwiesen wurde, wurde das Eckgebäude für eine Werkstatt, ein Freiluftatelier und einen Seminarraum aus verschiedenen Entwürfen von Mart Stam gesampelt.
Projekte Architektur & Städtebau / Transformation Kaianlage Salvador
Städtebauliche Analyse zur Transformationder alten Kaianlage in Salvador/Brasilien und städtebauliches Konzept
R.W.Ernst und Béla Kunckel Fényes, Berlin 2005 im Auftrag der Stadt Salvador Bahia, 2002
Auf der Grundlage einer Potentialanalyse wurde ein städtebauliches Konzept für die Bebauung der
nicht mehr benötigten Kaianlagen als Ergänzung der Unterstadt unter besonderer Berücksichtigung
der aktuellen touristischen Entwicklung Salvadors entwickelt. Eine besondere Rolle war die
Verträglichkeit gegenüber dem Bestand und ein spezifisches typologisches Konzept für eine neue
öffentliche Uferpromenade und darauf bezogene Hotels.
Projekte Architektur & Städtebau / Wohnen im Park Schwerin
Wohnen im Park in Schwerin
städtebauliches Konzept für die Bebauung von leer geräumten Grundstückeninnerhalb der Plattensiedlung Am großen Dreesch
Vorschlag für neue Elemente in dem Stadtteil, um qualifiziertes und preiswertes Wohnen sowie eine
Verbesserung der Stadtlandschaft zu realisieren.
R.W.Ernst und Béla Kunckel Fényes, Berlin 2005 im Auftrag der Stadt Schwerin
Projekte Architektur & Städtebau / Gesamtverzeichnis seit 1990
Prof. Dipl. Ing. Rainer W. ErnstArchitekt BDA DWB
Gesamtverzeichnis
Architektur- und Planungsprojekte seit 1990
1. Architekturprojekte und städtebaulichen Studien
mit dem Architekturbüro Ernst und Multhaup 1990 - 1994
1990 - 93
Städtebauliches Entwicklungskonzept für neue integrierte Arbeits und Dienstleistungsstandorte entlang des S-Bahnringes im Bezirk Prenzlauer Berg; Forschungsprojekt Modellstudie Greifswalder Straße des BmBau, Städtebaulicher Rahmenplan, ca. 10.000 Euro;
1990
Geschäftshaus Schönhauser Allee, Bauantrag, nicht realisiert;
(nach Tageszeiten differenziert gestaltete Fassade);
1991
Konzept für eine Stadterweiterung mit 4.000 Wohneinheiten,
Dienstleistungen, Arbeitsplätzen und Freizeiteinrichtungen,
Wohnungsbaustudie \\\"Am Humboldtpark in Berlin Pankow\\\";
1991
Städtebaulicher Wettbewerb für das Zentrum Hellersdorf (5. Preis )
(städtebauliches Implantat, Modellfoto)
1991
Städtebauliche Untersuchung Block 30 im Sanierungsgebiet Prenzlauer Berg, im Auftrag von S.T.E.R.N.
(Potentialanalyse);
1991 - 93
Städtebaulicher Rahmenplan zur Ortsentwicklung Rüdersdorf, Bebauungsplan für das Ortszentrum Rüdersdorf im Auftrag der Gemeinde Rüdersdorf;
1991 - 93
Denkmalpflegerisches Konzept für den MuseumsparkBaustoffindustrie Rüdersdorf (1993 Deutscher Denkmalpreis);
(Karten auch veröffentlicht in \"Realisierungsstudie des Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf unter Ausrichtung auf Umweltgesichtspunkte, Berlin 1997, s.u.);
1992
Vorhaben und Erschließungsplan Bauindustrie Herzfelde, im Auftrag der Gemeinde Herzfelde;
1992
Städtebauliche Studie für den Ausbau des Zentrums der Wohnsiedlung Schlaatz, Wohngebiet für ca. 10.000 E, im Auftragder Stadt Potsdam;
1992
Dorferneuerungsplanung für Alt-Rüdersdorf, im Auftrag der Gemeinde Rüdersdorf;
(historische Abbildung Dorfkirche Alt-Rüdersdorf,
Entwicklungsplan);
1993 - 94
Neubau eines Wohnhauses in der Lychener Straße im Prenzlauer Berg (50 WE), realisiert;
1993
Gestaltungssatzung für die denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlung
am Landhof in Rüdersdorf, im Auftrag der GemeindeRüdersdorf;
1993 - 95
Denkmalpflegerisches Konzept, Realisierung und Instandsetzung des Rumford-Ofens 1 mit Bogenbrücke (Kalkofen erbaut 1804 in Rüdersdorf).
2. Architekturbüro Prof. R. W. Ernst mit \teaching office\ 1994-2002
1994 - 1997
Städtebauliches Konzept zum Ausbau der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (denkmalgeschütztes Ensemble), im Auftrag. der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen, Berlin;
(Alternativen unter Berücksichtigung einer möglichen Erweiterung auf dem Nachbargrundstück des Berliner Senats,
inzwischen obsolet, Modell der inzwischen realisierten Abschnitte);
1994
Konzept für den Ausbau einer Ruine in ein Kulturzentrum für den Verein Korin Efan im historischen Zentrum von Salvador/ Bahia,
nach Diskussion mit der brasilianischen Denkmalpflegebehördeund UNESCO im Frühjahr 1997 genehmigt;
(nach ausgiebiger Diskussion mit den Mitgliedern von Korin Efan über die Alternativen - von der Rekonstruktion bis zur freien Implantation - wurde die radikalste Erneuerung ausgesucht und bei der Denkmalpflegebehörde durchgesetzt; wegen Eigentumsunklarheiten bislang nicht realisiert);
1995
Wohnungsbaupotentialanalyse Marzahn-Süd, im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Marzahn;
1995/6
Modernisierung und Fassadengestaltung von zwei Wohngebäuden (96 WE) realisiert 1996, im Auftrag der WBG Marzahn;
1995/6
Entwicklungs- und Realisierungskonzept für den Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf, Koordination mit der Erarbeitungeines städtebaulichen Rahmenplans für den Museumspark durch Martin Hoffmann;
1995/6
Altengerechtes Wohnen, Instandsetzung, Modernisierung und Ausbau eines gründerzeitlichen Wohnhauses in Rüdersdorf,
einschließlich Gartenhaus und Dachgeschossen, mit einer behindertengerechten WE, insgesamt 10 WE, realisiert;
1996
Städtebaulicher Entwurf für den Ortskern Woltersdorf (1. Preis);
(Behutsame Ergänzung, Stärkng derZentrumskontur);
1996 Ankauf, Wettbewerb \\\"Erweiterung Haus des Architekten\" inMünchen;
1996 Entwicklungskonzept \\\"Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf\"
im Auftrag der Gemeinde Rüdersdorf und der Landesdenkmalschutzbehörde Brandenburg, veröffentlicht
1996/7
Realisierungsstudie für den Museumspark Baustoffindustrie Rüdersdorf im Auftrag der Gemeinde Rüdersdorf, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt; ; s.a. Abb. 4+5
1996/8
Entwurf für die Begehbarkeit und Bespielbarkeit der Schachtofenbatterie in Rüdersdorf;
Einweihung im Sommer 1998 mit einer Freiluftinszenierung von Ingrid L. Ernst \\\"Der Traumarbeiter\\\";
1996/9
Werkstatt- und Ateliergebäude KHB, realisiert in Kooperation mitBaukanzlei;
1996/9
Entwürfe für eine geologische Ausstellungshalle im MuseumsparkBaustoffindustrie Rüdersdorf (innerhalb und außerhalb desTagebaus), Fertigstellung des 2. Konzeptes August 1999;
(die durch einen Tunnel erschlossene Glasvitrine im Tagebaugebiet war für den Rüdersdorfer Horizont zu gewagt, daher musste die Ausstellungshalle an den Außenrand des Tagebaus gelegt werden, die Halle ist Teil des Freiluftmuseumsund wird daher lediglich durch einen Luftkollektor temperiert)
2000/2
Werkstatt- und Ateliergebäude 2 KHB, realisiert in Kooperation mit Baukanzlei;
2000/2
Mart Stam Gebäude HHB, zu Ehren von Mart Stam dem ehemaligen Rektor der KHB aus verschiedenen Entwürfen von Mart Stam gesampelt, in Kooperation mit Baukanzlei, realisiert;
3. Architekt Prof. Rainer W. Ernst
2001/3
Städtebauliche Analyse zur Transformation der alten Kaianlage in Salvador/Brasilien und städtebauliches Konzept, im Auftrag der Stadtverwaltung Salvador;
2002
Entwurf für den Umbau und die Ergänzung eines historischen Gebäudes in Salvador/Brasilien für die neu zu gründende Kunsthochschule Berlin Bahia;
2002
Entwurf für einen Erweiterungsbau der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin;
2005
Wohnen im Park in Schwerin, städtebauliches Konzept für die Bebauung von leer geräumten Grundstücken innerhalb der Plattensiedlung \Am großen Dreesch\, im Auftrag der Stadt Schwerin;
2008
Konzept für den neuen Campus der Muthesius Kunsthochschule Kiel, Vorentwurf zusammen mit dem Büro Schmieder&Dau
Wettbewerbe / Bahnhof Kassel
Bahnhof Kassel
offener Ideenwettbewerb 1986, Rainer W. Ernst, Claus Zillich und J. Halfmann
Für die ICE-Verbindung erhält Kassel am Kreuzungspunkt mit der historischen Barockachse einen neuen Bahnhof. Einen zeitgemäßen Kreuzungspunkt zu bilden, der Eleganz der Hochgeschwindigkeitszüge zu entsprechen und kürzeste Wege für den Transit zu bilden, waren die Motive für die Wettbewerbsarbeit.
Wettbewerbe / Dachausbau HDKB
Wettbewerb Dachausbau HdKB, eingeladener Realisierungswettbewerb, 1. Preis, Rainer W. Ernst in Zusammenarbeit mit Claus Zillich, nicht realisiert
Das Dach des Quertraktes des 1902 errichteten Neubaus für die königliche akademische Hochschule für bildende Künste wurde im 2. Weltkrieg beschädigt. Das Notdach wird ersetzt durch eine schwebende Halbröhre für Ateliers. Der wilhelminische Bau erhält eine neue Mütze.
Wettbewerbe / Akropolis Museum
Offener Internationaler Wettbewerb Akropolis Museum, 1988, R.W.Ernst und C.Zillich
Aus Anlaß der möglichen Rückgabe der von Lord Elgin demontierten und nach England transportierten plastischen Elemente der Akropolis wird ein neues Museum für die Akropolis geplant. In der Geschichte der Akropolis spiegelt sich die Kulturgeschichte Europas wieder. Die Akropolis wurde genutzt als Tempelanlage, als Kirche, als kommunales Zentrum, als Moschee, als Waffenlager,etc. und wird heute genutzt als archäologische Baustelle, als touristische Attraktion und als Wahrzeichen Athens. Der aktuellen Bedrohung durch Umweltverschmutzung entsprechend haben wir vorgeschlagen, die Akropolis mit einem später wieder demontierbaren Glaskörper zu schützten, die plastischen Elemente an ihren Originalplatz zurück zu bringen, die Einheit von Plastik und Architektur wäre dann im mediterranen Lichtam Ort wieder sichtbar. In einem neuen Gebäude am Fuß der Akropolis könnte in 7-9 großen Modellen die baulich-kulturelle Transformation der Akropolis den Besuchern veranschaulicht werden.
Wettbewerbe / Eingangshalle für die Kunsthalle zu Kiel
Gesichtspunkte, die dem Entwurf zu Grunde liegen:
1. Städtebauliche Relevanz
- das Stadtbild im öffentlichen Raum wird ergänzt um eine angedockte schimmernde Box als Ausguck und Informationsträger , ein Kunsthallengerechtes Zeichen im öffentlichen Raumdas Element Box und Andockung ist im Stadtbild von Kiel nicht fremd und ist als ein Element aus unserer Zeit zu sehen. Diese Ergänzung (Andockung und mit besonderer Haut versehene Boxartige Elemente) kann als eine Möglichkeit gesehen werden im Sinne des Beginns einer Typologie für die anderen Bearbeitungen von Museumsorten oder Ausstellungsorten zur Verbesserung der Zugänglichkeit und der Auffindbarkeit sowie der Gestaltung daran anzuknüpfen in unter-schiedlichen Größenordnungen (Ergänzung Konzerthalle, Eingangsverbesserung Stadtgalerie/Stadtbibliothek, Hinweis zoologisches Museum, etc.)
- der notwendige Informationsträger im Stadtraum für die Kunsthalle ist in den in den Bau integriert
- Sichtbarkeit: Der neue Eingang ist vom Hindenburgdamm aus in Höhe des Schlosses schon zu sehen, von Norden aus im Düsternbrooker Weg ebenfalls bevor das alte Gebäude ins Sichtfeld kommt, zu Fuß vom Schlossgarten oder der Hegewischstrasse kommend sind zunächst die Skulpturen sichtbar und ab der halben Höhe die neue Achse in Richtung westen überschreitend (des er Erweiterung des Schlossgartens zwischen dem Hintern der Reiterstatue (des Monarchen, der Deutschland in den ersten Weltkrieg geführt hat) und dem Zwischenraum zwischen Augenklinik und Kunsthalle) lugt hinter dem Anbau und dem alten Gebäude die neue Box hervor, auf dem Weg zur Kunsthalle langsam im grösseren Umfang sichtbar werdend
2. Umgang mit dem Denkmal
- der neue Eingang wird als Ergänzung mit einer Verbindung zum Bestand
vorgeschlagen ohne zerstörend in die vorhandene Substanz einzugreifen,
es wird lediglich der Windfang mit seinem einer Kunsthallen nicht gerechten piefigen Charakter, seinen Messingprofilen (die ansonsten in der Fassade des Bestandes
nicht vorkommen) und seinen technisch minimalen Abmessungen beseitigt.
- dem vorhanden baulichen Ensemble wird eine weitere Zeitschicht hinzugefügt, die eindeutig ablesbar ist, der Erzählwert eines Gebäuders steigt mit der Zahl der Zwiebelschalen, sofern Zeitschichten durch Ergänzung nicht beseitigt werden. DieErgänzung kann als Brosche an einem historisch gemischten Gebäudeensemble interpretiert werden.
3. Funktionale Gesichtspunkte
- Sichtbarkeit und Bequemlichkeit werden durch die Ergänzung der Treppenanlage zur Stadtseite und eine geräumige Überdachung des Eingangs verbessert
- Ein neuer Aufenthaltsort wird geschaffen mit Sichtbeziehungen zur Förde und ins Haus, der Ort des alten Cafes mit der unattraktiven Aufenthaltsqualität ist gut geeignet für eine Mediathek o.ä.
Wettbewerbe / Gesamtverzeichnis
Wettbewerbe Gesamtverzeichnis
Teilnahme und Ergebnisse Stand Dez.2003
(Auflistung aller Wettbewerbsteilnahmen)
1976 mit K.Pächter offener städtebaulicher Wettbewerb Dietzenbach 1.Preis
1986 mit K.Zillich + J.Halfmann offener Wettbewerb Bhf. Kassel (s.Abb.) 1.Rundgang
1988 mit K.Zillich eingeladener Realisierungswettbewerb Ergänzung HdK Berlin (s.Abb.) 1.Preis
1988 mit K.Zillich offener Wettbewerb Museum Akropolis Athen (s.Abb.) 1.Rundgang
1988 mit R.Langfeld offener Wettbewerb Gedenkstätte Börneplatz/Frankfurt/M 1.Rundgang
1991 mit B.Multhaup für EUWO Investorenauswahlwettbewerb Schöhauser Allee/Kastanienallee 1.Preis
1991 mit B. Multhaup offener städtebaulicher Ideenwettbewerb Zentrum Hellersdorf 5.Preis
1995 offener Ideenwettbewerb Österreichische Botschaft Berlin Engere Wahl
1996 offener Realisierungswettbewerb HFF Potsdam-Babelsberg 1. Rundgang
1996 eingeladener städtebaulicher Ideenwettbewerb Ortskern Woltersdorf 1.Preis
1997 Haus des Architekten München offener Ideenwettbewerb Ankauf
1997 Industriemuseum Chemnitz offener Ideenwettbewerb 1.Rundgang
2003 Erweiterung Friedrich-Ebert-Stiftung als einziger eingeladener Ideenwettbewerb Programm erfüllt Verfahren abgebrochen
2009 zusammen mit Büro Shmieder&Daueingeladener Realisierungswettbewerb Eingangshalle für die Kunsthalle zu Kiel, nicht ausgewählt
Lehre / Projekt Steinkühler Weg (P4) Universität Dortmund Abteilung Raumplanung 1969/70
Partizipatives Studienprojekt
Universität Dortmund Abteilung Raumplanung 1969/70
Studenten beraten erfolgreich im Rahmen eines Studienprojektes
die Bewohner einer abrissbedrohten Arbeitersiedlung
Neu in dieser Zeit war das Studieren in Projekten. In dem damals neuen interdisziplinären Studiengang Raumplanung wurden Probleme aus der Realität als Studienaufgabe ausgewählt, die nicht akademisch bearbeitet wurden, sondern im realen Kontext. Es wargefordert mit all dem damit verbundenen Risiko, dass Studierende und die betreuenden Lehrenden konkret Verantwortung übernehmen, sich politisch einmischen und als Gruppe zusammen mit den Bewohnern agieren mit dem Ziel, eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Einwohnern, die bislang in der kommunalen Planung nicht berücksichtigt wurden, zu erreichen.
Das Projekt endete nachhaltig erfolgreich: Die damals verfilzte sozialdemokratische Führungsclique (Bürgermeister, Stadtverwaltung, Betriebsrat, Wohnungsbaugesellschaft, etc.) wurde überrumpelt, die Siedlung steht noch heute und befindet sich in der Zwischenzeit im Eigentum der Bewohner (s. aktuelles Luftfoto).
An den exemplarischen Blättern des fast hundertseitigen Projektberichtes ist die damalige Form der political correctness, der damals neuen Arbeitsweise im Projekt, ablesbar:
Bildfeindlich, keine Zeichnungen oder Fotos, die einzige Abbildung besteht aus einem spröden, simplen Diagramm und dann der Gruppenzwang. Jede individuelle Profilierung mit dem Verdacht, diese auf Kosten der Bewohner oder der Gruppe zu erreichen, wurde scharf geahndet. Dies bedeutete unter anderem, dass individuelle Wahrnehmung an den Rand gedrängt wurde und damit jegliche bildhafte Wiedergabe der Ereignisse, der Akteure und des Ortes im Projektbericht nichts zu suchen hatten. Nichts ist zu zeigen und auszustellen, nur das reale Ergebnis zählt.
Weitere Informationen:
Projektbericht der Studierenden, P4 Bibliothek der Uni Dortmund;
Rainer Ernst, Sebastian Müller und Viktoria Waltz, "Projektstudium für die Raumplanung -Ziele, Probleme, Erfahrungen" in Dortmunder Beiträge zur Raumplanung, Band 9, "Raumplanung und Planerausbildung", Dortmund 1978 Brunn/Pannitschka (Hrsg.)
Lehre / Bazar Teheran
Hochschule der Künste Berlin
Bazar Teheran
Studienprojekt im 1977/78 mit einer dreiwöchigen Feldforschung im Bazar Teheran im Mai 1978, geleitet von Omar Akbar und Rainer W. Ernst und der Tutorin Christine v. Strempel
Auf der Grundlage einer historischen Analyse der Bazarkultur und der Entwicklung der Stadt Teheran wurde der Frage nachgegangen welche räumlich-kulturellen Bedingungen der Bazar Teheran damals für Produktion, Handel und Kultur aufwies und worin die möglichen wichtigen Unterschiede zu Bedingungen für gleiche Funktionen in Berlin (damals West) zu beobachten sind und welche Verbesserung der Bedingungen im Bazar sinnvoll wären ohne die spezifische Lebens- und Arbeitsweise in Frage zu stellen. Dies fand statt auf dem Hintergrund des damals schon virulenten Konflikts zwischen der westlich orientierten Politik des Shas und den traditionell orientierten Bereichen wie der Bazar. An Hand von vier Funktionsbereichen wurde in der Feldstudie diesen Fragen nachgegangen. Die vier Bereiche waren: Die Schuhproduktion, die Strumpfproduktion, das Transportsystem und die kulturellen Einrichtungen.
Beachtenswert für unsere Erkenntnisse war die Feststellung, dass die produzierten Waren mit hoher Konkurrenzfähigkeit gegenüber den modernen westlichen Industrien am Stadtrand von Teheran in die ganze Welt bis nach Moskau, New York und Düsseldorf geliefert wurden, dass die modernsten Maschinen genutzt wurden und auch selbst organisiert repariert werden konnten gleichzeitig aber auch rückständig erscheinender Handarbeit zu beobachten war und, dass jedoch die kooperativen Bedingungen und die Verteilung der Erlöse in einer Form religiöser Stiftungen organisiert waren, die in der europäischen Entwicklungsgeschichte nicht vorkamen. Dies war ein wichtiger Beitrag zur Erkenntnis, dass die linearen Entwicklungstheorien nach Marx und den wirtschaftsliberalen Vertretern nicht als Grundlage für eine internationale Zusammenarbeit taugten, diese Theorien mit der ihnen innewohnenden Ignoranz kultureller Differenzen eher eine Legitimation für friedensgefährdende Massnahmen sind.
Lehre / Stadtentwicklung Republik Kapverden
Hochschule der Künste Berlin
Mindelo - Kapverdische Inseln
Auf Einladung des damaligen Planungsministers der Kapverdischen Republik
Jose Brito fand eine 6-wöchige Exkursion der HdK unter Leitung von Rainer W. Ernst statt. Unterstützt wurde er durch den damaligen Exil-Brasilianer und Rechtsanwalt Dr. Alcidino Bittencourt Pereira und den Kollegen Ludwig Leo.
In diesem Praxisprojekt war der Frage nachzugehen ob das damals vorliegende Konzept für ein Stadtplanungsgesetz der Realität und den aktuellen Prozessen entsprach. Untersucht wurde diese Frage vor allem am Beispiel von Mindelo, der historisch wichtigsten Hafenstadt. Auf der Basis dieser Arbeit konnten dann Rainer W. Ernst und Dr. Alcidino Bittencourt Pereira ein Gutachten über den Gesetzesentwurf der kapverdischen Regierung zur Verfügung stellen.
Die Exkursion und die Arbeit wurden im Auftrag der GTZ und auf der Basis eines Abkommens zwischen der kapverdischen Regierung und der FU, HdK und TU Berlin
1979 durchgeführt.
Kunsthochschule Berlin Weissensee
Entwicklungskonzepte Marzahn
An verschiedenen Beispielen wurden die Nachurbanisierungsprozesse für
Die Plattenbausiedlung Berlin-Marzahn untersucht. In der Ausstellung der verschiedenen
Arbeiten wurde der Raum mit dem Grundriss der Gesamtsiedung belegt, man ging auf dem Grundriss der Siedlung, die Modelle schwebten darüber, Erläuterung und Details an der Wand.
Lehre / Vorlesung und Übung TUB
Lehre / Workshop Görlitz
R.W.Ernst 8.11.06
Projektbericht
Prolog "Urban Stories - Poetische Momente"
des Projektes "Airport International"
Vom 18.6.-26.6.06 in Görlitz
Veranstalter: Kunsthochschule Berlin Weißensee
Künstlerische Leitung: Prof.R.W.Ernst und Wolfgang Krause
Beteiligte: 10 Studierende der KHBund 4 Studierende der FH Zittau/Görlitz (Studiengang Kulturmanagement)
Kooperanten:
Stadt Görlitz
G:TM
Galerie Entschleunigung - Sebastian Wenger
Fachhochschule Zittau/Görlitz, Studiengang Kultur und Management
Architekturbüro Kück
Geschäftsstelle Kulturstadt Görlitz
Ablauf
Bis 17.6.
Vorbereitung in Berlin und Görlitz, Ankündigung, Konzepte,
Herrichtung des Vorortbüros
18.6. Anreise,
18.-22.6 Vorbereitung der poetischen Momente in Görlitz
23.-25.6. Präsentation im Straßenraum; fotografische Arbeiten
26.6. Abreise
Die Woche in Görlitz wurde durch eine Vielzahl von Gesprächen vor dem Vorortbüro und täglichen Zeitungsartikel begleitet.
Danach
Auswertung in Berlin
Auswahl der Motive für Postkartenserie
Graphische Konzeption
Druck
Verteilung der Karten erfolgte zu gleichen Teilen an die Stadt Görlitz und die KHB
Präsentation der Karten in Görlitz ist noch nicht erfolgt.
Fotos und Gestaltung der Postkarten: Jakob Gleisberg
Aus dem Faltblatt, des von R.W.Ernst für die KHB konzipierten und akkreditierten postgradualen Studiengangs Raumstrategien. R.W.Ernst leitete das Anfangsjahr. Auf die laufende Entwicklung des Studiengangs hat er keinen Einfluß mehr.
Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee startete zum Sommersemester 2007 den postgradualen Masterstudiengang »Raumstrategien. Das zweijährige, kostenpflichtige Studium wendet sich an Absolventen unterschiedlicher Hochschulen, Grenzgänger und Querdenker, die ihre bisherige Erfahrung im künstlerischen Schaffen vertiefen wollen, und endet mit dem Abschluss »Master of Arts. Es soll die Möglichkeit eröffnet werden, Themen zu bearbeiten, die individuelle künstlerische Positionen, aktuelle wissenschaftliche Problemstellungen und gegenwärtige gesellschaftliche Prozesse gleichermaßen berücksichtigen. Die Entwicklung kreativer und kooperativer Fähigkeiten, die der kulturellen Bedeutung des öffentlichen Handelns gerecht werden, ist Kernpunkt der Ausbildung.
Die wachsende Bedeutung von disziplinenübergreifender Forschung, die in den letzten Jahrzehnten durch grenzüberschreitende Projekte geprägt worden ist, weist darauf hin, dass zukünftige Entwicklungen in allen Bereichen auch des kulturellen Lebens insbesondere durch die Erhöhung von Komplexität und die Ausleuchtung von Handlungsfeldern zwischen den klassischen Disziplinen zu finden sind. So ist die Herstellung von Medienöffentlichkeit für räumlich relevante Themen zwischen Kunst und Wissenschaft Inhalt des Studiums. Der Studiengang »Raumstrategien ist mit anderen Studiengängen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee verzahnt. Ebenso können die Studierenden die für alle Fachrichtungen offenen elf Werkstätten der Kunsthochschule nutzen: Sie bieten einen weiteren Ort des Austausches zwischen den verschiedenen Disziplinen, eine gute Grundlage für interdisziplinäres Arbeiten. Die Ausbildung erfolgt in kleinen, intensiv betreuten Gruppen, die in Teamwork am inhaltlich bestimmten Projekt zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt des Studiums steht das Arbeiten in Projekten, durch die Kenntnisse über drei verschiedene Handlungsfelder mit raumstrategischer Bedeutung erschlossen werden: Visualisierung räumlicher Zusammenhänge, Transformation des vorhandenen Raums und Konstruktion des nicht sichtbaren Raums. Im ersten werden räumliche Beziehungsgeflechte analysiert, an welchen sich die Auswirkungen der globalen Entwicklungsdynamik verstehen lassen. Schwer überschaubare materielle und informationelle Prozesse sollen sichtbar gemacht werden: Internationale Arbeitsteilung, Globalisierung von Kapital, Macht, Rohstoffen, Technologie und Konsumgütern, die Zerstörung von natürlichen Ressourcen sowie die gesetzlichen und ökonomischen Regeln, die zur Steuerung dieser Prozesse eingesetzt werden.
Im ersten Semester konzentrieren wir uns auf die Prozesse der Baumwollproduktion sowie der Herstellung und des Recycelns von T-Shirts im globalen Zusammenhang.Zweites Handlungsfeld ist die Umdeutung und Transformation von nicht- oder ungenutzten Räumen durch Aneignung und Umnutzung. Der Leerstand von Wohnungen, Büros und sozialen Einrichtungen sowie die Vielzahl unbebauter Grundstücke in erschlossenen Gebieten ist in Berlin ein charakteristisches Merkmal. Hierin ein Potential für die Zukunft und nicht nur ein Problem zu sehen, ist eine der Herausforderungen für die räumliche Entwicklung jeder Stadt. Wir werden uns hierfür vor allem mit ungewöhnlichen Räumen wie der leer stehenden Lokomotivenhalle im Natur-Park des Schöneberger Südgelände beschäftigen. Räume, die künstlerische Imagination für die Zukunft benötigen. Räumliche Konstruktion von unsichtbaren Welten betrifft die Gegenstände und Prozesse aktueller naturwissenschaftlicher Forschung im Molekularbereich. Es sind Forschungen, die auf die Konstruktion räumlicher Modelle angewiesen sind, für die es einer gestalterischen und kommunikativen Kompetenz bedarf. Hier werden wir uns zunächst mit Lernprozessen der menschlichen Zelle auseinandersetzen. Alle Themen werden an realen Aufgaben in Kooperation mit externen Institutionen und den entsprechenden Wissenschaftlern durchgeführt. Die Projektarbeit soll zu Ergebnissen unterschiedlichen Formates führen: Von Projektanträgen bis zu Ausstellungsbeiträgen, öffentlichen Aktionen oder Veröffentlichungsformen auch in Verwendung digitaler Medien. Für die Absolventen des Studiengangs Raumstrategien sollen sich damit neue Arbeitsfelder erschließen, die eine besondere Raum-Kooperationskompetenz erfordern.
Wichtigste Auslandstätigkeiten - Kurzübersicht
Stand September 2007
1971 - 1973
Mitarbeiter beim Aufbau eines Stadt- und Regionalplanungsverbandes der Metropolitanen Region Porto Alegre, Projekt der technischen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Brasilien, durchgeführt durch die GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit)
1973 - 1986
Mitglied des Beraterausschusses des BMZ (Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit) und der DSE (Deutsche Stiftung für Internationale entwicklung) zum Thema 'Stadtentwicklung', Gutachter des BMZund der GTZ bei Projekten der technischen Zusammenarbeit in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und Afrikas (insbesondere Brasilien, Bolivien, Gambia, Kapverdische Inseln)
1976 - 1982
interdisziplinäre Forschungs- und Lehrprojekte zum interkulturellen Vergleich u.a.: Studienprojekt Bazar Teheran, Stadtrand (urbanizacion marginal)
Barcelona, Medina und Souk Beni Mellal Marokko, Historisches Zentrum Salvador/Bahia (Brasilien), Stadtentwicklung Mindelo Kapverdische Inseln
1980 - 1982
Beratung der Stadtverwaltung von Bagdad bei der Altstadterneuerung
1982 - 1984
Leitung eines interdisziplinären und internationalen Forschungsprojektes über Wohnen in städtischen Quartieren - dokumentiert in "Die Stadt in Afrika, Asien und Lateinamerika",
1984 - 1989 sowie in der Ausstellung "Andernorts" (HdkB) als Beitrag zur internationalenBauausstellung und in Zusammenarbeit mit Goethe-Instituten sowie der DSE "Living in cities" engl. Wanderausstellung in über dreissig verschiedenen Goetheinstituten in Afrika, Asien und Lateinamerika, meist verbunden mit entsprechenden Seminaren zum Thema 'Stadterneuerung'
1985 -1987
Vorbereitung und Leitung des Habitat Forum Berlin 1987 Aus Anlaß des Internationalen Jahrs der Menschen in Wohnungsnot; 10tägiger internationaler Kongress mit ca 300 Vertretern von NGO's aus 51 Ländern im Gebäude des Reichstages Berlin; Herausgabe einer Posterserie mit BestPractice Projekten
1985 - 1988
Vorbereitung und Durchführung eines Pilotprojektes zur Revitalisierung des Wohnens im historischen Zentrum von Salvador/Bahia/Brasilien im Auftrag des Habitat Forum Berlin
Auswertung des Pilotprojektes zu einer Strategie für die Revitalisierung deshistorischen Zentrums Salvador im Auftrag der GTZ
1990 - 1993
mit Dr. R. Borst, Dr. S. Krätke und G. Nest Forschungsprojekt an der HdK Berlin(Hoschule der Künste): "Stadterneuerung in Afrika, Asien und Lateinamerika";
vergleichende Untersuchung über den Zusammenhang von Wohnen und Arbeiten in innerstädtischen Altstadtquartieren Konzept für den Ausbau einer Ruine in ein Kulturzentrum im historischenZentrum von Salvador/Bahia für Korin Efan
1996 -1997
Seminar und Workshop zur Revitalisierung von alten Stadtteilen im Zentrum von Moskau
1999 - 2001
Mitglied einer internationalen Evaluierungskommission für die Studiengänge Architektur in Portugal, im Auftrag des zuständigen Ministeriums Portugals
Seit 2001
In Zusammenarbeit mit FIB (Faculdade Integrada da Bahia) und der Secretaria Municipal do Planejamento, Urbanismo e Meio Ambiente Vorbereitung einer neuen Kunsthochschule) in Salvador 'ADBB' (Arte e Design Berlim Bahia)
Seit 2002
Mitwirkung bei dem Forum Berlin-Caracas, auf Einladung des Goethe-InstitutsCaracas und in Zusammenarbeit mit der Stadt Caracas
2002 - 2004
Mit Bela Kunckel Studie über die Transformation des Hafens von
Salvador/Bahia als Erweiterungsgebiet für die historische Unterstadt im Auftragder Stadtverwaltung von Salvador
Seit 2007
Beratung der kapverdischen Regierung für eine integrierte und nachhaltige touristische Entwicklung der Inseln Boa Vista und Maio
Seit 1974
div. Vorträge, Teilnahme an Seminaren, Podiumsdiskussionen,
Fernsehsendungen, etc. u.a. in England, Spanien, Brasilien, Kenia, Ägypten,
Frankreich, Venezuela, Indien, Portugal, Marokko, Indonesien, Kuba, Russland,
Türkei, Äthiopien, Kapverdische Inseln
LOKALE
der Kunsthochschule Berlin Weißensee und der Interessenvertretung Friedrichstr.
zu einem performativen Vortrag
trialectic Nummer 14
von
Prof. Rainer W. Ernst
mit Smith&Smart
und einer Überraschungsaktion durch Studierende der Bildhauerei
am Donnerstag, den 23.6. 05 um 20.00Uhr
im ehemaligen Modeladen Friedrichstr.15
in der Schweriner Altstadt:
Rede* für eine Akademie:
Schweriner Schwanengeschnetzeltes
Zur Aufmunterung für eine Akademie in Schwerin genannt NAKA
möglicherweise mit Schwanengesängen zum Auskochen, allerdings keine Speisekarte, keine Kochtopfrezepte und keine Einblicke in die Gerüchteküche,
zwar mit Texten von Franz Kafka und mit fliegenden Büroklammern, mit Rythmen fragil hoch getürmter Hoffnungen und ein wenig verzweifelter Bemühungen, aber auch mit anderen Gewürzen, jedoch ohne Pfeffersäcke und ohne Kontoauszüge oder andere Indiskretionen
Im Anschluss (21.00-23.00Uhr)
lädt Smith&Smart
zu einer Party ein
mit old school hiphop electronics
*nicht zu verwechseln mit Ein Bericht für eine Akademie von Franz Kafka
Trialectics / Mobilis in mobili
Ozean, mobilis in mobili*
\\Performance Lecture\\ im Rahmen der Kieler Woche 2009 (Trialectic Nr. 18)
in der Kunsthalle Kiel: Über die Komplexität und Funktionen der Meere als Lebensraum, als Ressource, als Infrastruktur und als Klimaregulator;
mit Beteiligung des Excellenzclusters\\ Ozean der Zukunft der CAU Kiel (Prof. Dr. Dr. Thomas C. G. Bosch, Prof. Dr. Arne Körtzinger, Prof. Dr. Alexander Proelßt) sowie der Sängerin Birthe Bendixen und der Autorin Ingrid L. Ernst
Geplant sind folgende Termine: Premiere am 21.6.2009 und zwei weitere Aufführungen fanden am 22. und 23. Juni. 2009 statt.
Zum Drehbuch: Im Gespräch räsonieren der Frager und Querdenker (R.W. Ernst) und der Beobachter und Bildsprachler (Stephan Sachs) Aspekte der europäischen Kulturgeschichte zur Wahrnehmung des Meeres von der Bibel und Homer bis heute. Verschiedene Standpunkte und Perspektiven sowie unterschiedliche Aktionsfelder sollen beleuchtet und aufgestellt werden.
Im Hintergrund läuft in einer Ganzwandprojektion während der ganzen Zeit eine Montage
von Filmaufnahmen zum Thema Meer. Unterbrochen wird das Gespräch durch vier Akteure, die permanent anwesend und in ihre Arbeit vertieft sind, gelegentlich in den Focus kommen, sowie durch Einzelbilder und musikalische Aktionen komplettiert werden.
Das Hintergrundpanorama wird punktuell oder temporär überspielt bzw. von neuen visuellen Elementen geschnitten und verschoben. Es werden Camcorder, Overheadprojektoren, Beamer-Projektionen von Standbildern, bewegten Bildern und Videos eingesetzt, Sound und Licht werden räumlich angeordnet, Mikrophone installiert: Alles informativ, unterhaltsam, provokativ, multimedial, life und aus der Konserve.
Zum Inhalt: Die Themen der Akteure basieren auf den von ihnen vertretenen Disziplinen:
z.B. über das Messen von Bewegung und Eigenschaften in Bewegung, über Symbiose und antibakterielle Substanzen im Meer, über die aktuell international diskutierten Probleme wie dien Auswirkungen der Globalisierung auf das Meer vielleicht\\ das Klima und das Meer, sowie internationale Rechtsfragen; Potentiale/Probleme ; aus der Literatur: die Empfindungen und Beschreibung von Erfahrungen im und von Fantasien über die Meere;aus der Musik: die Klangräume, Lieder und Atmosphären.
Durch die Vielfalt der Gegenüberstellungen von Reflektionen zum Potential des Ozeans soll komplex und anschaulich vermittelt werden, dass der Ozean sich erzählt als territorialer Bewegungsraum, der mit Geheimnissen und Selbständigkeiten angefüllt ist, mit Extensionen.Die Bedeutung der internationalen Verständigung über die Meere und die dazu erforderliche Forschungen sollen damit verdeutlicht werden.
Das Projekt wurde finanziell getragen aus Mitteln des Excellenzclusters Future Ocean und durch die Muthesius Kunsthochschule
*\\\"mobilis in mobili\\\" Zitat aus Jules Vernes 20 000 Meilen unter den Meeren
Trialectics / Die Teile und das Ganze
1 Die Teile und das Ganze (Teil I und II)
Über Stadt und über den Diskurs um die Humanisierung der Lebenswelt:
Die aktuelle Diskussion um öffentliches Handeln von Politik, Verwaltung, Medien, Interessensvertretern u.a. von der Kulturspardiskussion in Kiel bis Stuttgart 21 evoziert die grundsätzliche Frage nach der Bewältigung der Komplexität aktuellen Geschehens insbesondere bei der Strukturierung des entsprechenden öffentlichen Dialogs. Dazu soll unter dem Aspekt Die Teile und das Ganze mit der Kiel lecture 3 ein kritischer vielleicht auch ironischer Blick auf methodische und politisch-organisatorische Herausforderungen bei der Humanisierung unserer Lebenswelt geworfen werden mit einem Ausblick auf Aufgaben, die wir uns in Kiel stellen sollten.
Teil I am 15.12. 2010 in der Stadtgalerie
Beteiligte: Zeichenaktion durch Ute Dietz und Robin Romanski Studierende der Freie Kunst, Anne Rohr Studiengang Raumstrategien Assistenz bei der Bühneneinrichtung, bei den Fotoarbeiten und zuständig für die Projektion, die Projektionswand wurde von der Holzwerkstatt der Muthesius Kunsthochschule unter Leitung von Benjamin Roloff gebaut und dem Lessingbadaktivisten Simon Kühlaufgebaut.
Teil II am 17.6. 2011 in der Kunsthalle als Abschluß der Langen Nacht der Wissenschaften der CAU
Beteiligte: Zeichenaktion und Projektionsinstallation durch Ute Dietz und Robin Romanski Studierende der Freie Kunst, Anne Rohr Studiengang Raumstrategien Assistenz bei der Bühneneinrichtung, bei den Fotoarbeiten und zuständig für die Projektion.
Trialectics / Gesamtverzeichnis
Trialectics Gesamtverzeichnis
1
Die Frau hört sich im Dia-Labyrinth und wieder auch nicht
mit Peter Hübner, Dieter Hezel und Ingrid Jäger
Multimediainstallation in der TH-Stuttgart
u.a.: Stuttgarter Nachrichten 11.2.1966
2
Die erste große Erotisation - Überrot
mit hpc waidner,p. dietze, p. hübner
TH Stuttgart, 26.1.1967
u.a.: Stuttgarter Zeitung Nr. 22,1967
3
,Amerika psychodelika
mit Peter Hübner
Multimediainstallation in der TH Stuttgart, 1968
Ohne Dokumentation
4
Himmelblau jetzt
performative Eröffnung der Ausstellung Coop Himmelblau offene Architektur
Entwürfe 1980-1984 in der Galerie Aedes 1984
Archiv Aedes
5
Tradition der Städte
performativer Vortrag auf dem internationalen Kongress
Cidades do Futuro, 1985 in Sao Paulo
u.a.: Folha de Sao Paulo, 28.8.1985
6
Gedächtnis und Zukunft der Städte
Zyklos einer fünfteiligen performativen Multimediapräsention für ein Seminar
organisiert durch Grupo Panorama Sao Paulo 1986
Archiv Ernst
7
Stadtdurchblick 1
Szenischer und musikalischer Vortrag im Museum für moderne Kunst Sao Paulo und in der Ruine des von rechtsradikalen Terroristen angezündeten Theater TUCA der katholischen Universität Sao Paulo 1986;
Verschiedene Zeitungsartikel, Archiv Ernst
8
Transformation
Erfolgreiche szenische und musikalische Strassenaktion zur Rettung der kleinen Ortskirche von Rio Vermelho Salvador/Bahia in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Salvador 1987; verschiedene Zeitungsberichte
9
Keep moving
Rede mit musikalischer Aktion zur Beendigung des Weltkongresses Habitat Forum Berlin im Reichstagsgebäude 1.-10.6. 1987 Ohne Dokumentation
10
Floresta Urbana Total
performativer Vortrag auf dem internationalen Kongress
Stadt und Regierung in Maringa Brasilien, 1991
u.a. Erstaufführung des Songs cidade hoje glocal
Archiv Ernst
11
andernorts
lecture performance (r.w.ernst bcl, Texte, Dias, u.a.)
mit MaxWell Smart (electronics/tables)
und Andreas Liebermeister (action/birimbao)
am 28.5.2003 um 22.00 Uhr
imausland, Berlin Prenzlauer Bergeigenes Archiv
12
Re-Form
rectors lecture (r.w.ernst texte und bcl), performativer Vortrag mit MaxWell Smart (electronic wildstyle) und Thomas Bratzke, Akim Nguyen (Bildhauerei), im Rahmen der Tage der Offenen Tür der KHB 2003 am 13.7. 16.00 und 14.7. 13.00
eigenes Archiv, Magazin 5 der KHB
13
K.nie
lecture performance (r.w.ernst Texte, overheads)
am 19.6.2004 um 23.00 Uhr
in der Hörspielgalerie des Lovelite, Berlin-Friedrichshainim Rahmen von Radio hört hört moderiert v. MaxWell Smart
eigenes Archiv
14
Schweriner Schwanengeschnetzeltes
lecture performance (r.w.ernst bcl, Texte, Dias)
mit smith&smart (turntables) und einer Malaktion von mehreren Studierenden der KHB
am 23.6.05 in Schwerin in einem leerstehenden Modeladen
im Rahmen des Projektes von Prof. Inge Mahn Lokale
15
Stadt-Raum-Strategie
performative Lesung in der Galerie Saraie Berlin mitSmith and Smart am 19.1.2007
Wiederholung am 2.4.07 in der KHB und am 9.5.07 in der Architekturabteilng der TU Cottbus
Eigenes Archiv
16
Mein Handapparat
Performative Antritts-Präsentation mit
Maxwell Smart am 14.6.2008 in der Legienstr. (zukünftiger Standort der Muthesius Kunsthochschule)
Im Rahmen des interdisziplinären Symposiums der MKH \\\"HANDhaben\\\"
Eigenes Archiv
17
Kommunikation
Performative Präsentation zum Hochschulempfang der Landeshauptstadt Kiel mit Birthe Bendixen (Gesang)
Am 27.11.2008 im Rathaus der Stadt Kiel
Eigenes Archiv
18
Ozean, mobilis in mobili*
'Performance Lecture' im Rahmen der Kieler Woche 2009
in der Kunsthalle Kiel: Über die Komplexität und Funktionen der Meere als Lebensraum, als Ressource, als Infrastruktur und als Klimaregulator;
mit Beteiligung des Excellenzclusters' Ozean der Zukunft der CAU Kiel (Prof. Dr. Dr. Thomas C. G. Bosch, Prof. Dr. Arne Körtzinger, Prof. Dr. Alexander Proelßt) sowie der Sängerin Birthe Bendixen und der Autorin Ingrid L. Ernst
Premiere am 21.6.2009 und zwei weitere Aufführungen fanden am 22. und 23. Juni. 2009 statt.
19
Die Teile und das Ganze (Teil I+2)
Über die Stadt und über den Diskurs um die Humanisierung der Lebenswelt: Die aktuelle Diskussion um öffentliches Handeln von Politik, Verwaltung, Medien, Interessensvertretern u.a. von der Kulturspardiskussion in Kiel bis Stuttgart 21 evoziert grundsätzlich die Frage nach der Bewältigung der Komplexität aktuellen Geschehens insbesondere bei der Strukturierung des entsprechenden öffentlichen Dialogs. Dazu wurde unter dem Aspekt \\Die Teile und das Ganze\\ als Kiel lecture 3 ein kritischer aber auch ironischer Blick auf methodische und politisch-organisatorische Herausforderungen bei der Humanisierung unserer Lebenswelt geworfen mit einem Ausblick auf die Aufgaben, die in Kiel gesehen werden sollten.
Teil 1 am 15.12.2010 in der Stadtgalerie
Beteiligte: Zeichenaktion durch Ute Dietz und Robin Romanski Studierende der Freien Kunst, Anne Rohr Studiengang Raumstrategien Assistenz bei der Bühneneinrichtung bei den Fotoarbeiten und zuständig für die Projektion, die spezielle Projektionswand wurde in der Holzwerkstatt der Muthesius Kunsthochschule unter der Leitung von Benjamin Roloff gebaut und von dem Lessingbadaktivisten Simon Kühl aufgebaut.
Teil 2 am 17.6.2011 in der Kunsthalle zu Kiel als Abschluß der langen Nacht der Wissenchaften der CAU
Beteiligte: Beteiligte: Zeichenaktion durch Ute Dietz und Robin Romanski Studierende der Freien Kunst, Anne Rohr Studiengang Raumstrategien Assistenz bei der Bühneneinrichtung bei den Fotoarbeiten und zuständig für die Projektion.
Ausstellungen / andernorts, HdKB 1984
Andernorts, Aspekte städtischen Wohnens in Afrika, Asien und Lateiamerika
eine Ausstellung von Rainer W. Ernst und Ludwig Thürmer, Berlin 1984 zum Berichtsjahr 1984 der IBA 1987 veranstaltet durch den Senator für Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Berlin
Die Ausstellung bestand aus vier teilen: Überblick über das Ausmaß und die Verbreitung der Verstädterung mit zwei Exkursen über Metropolen (Beispiele Mexiko-Stadt, Kairo und Bangkok) und die Stadt-Land-Verflechtung (Beispiel Ouagadougou/Obervolta) und die Verschiedenheit von Urbanität; Einblick in den Quartiersalltag in Aleppo, Banjul, Salvador und Surabaya; Rückblick auf die Geschichte unseres Vorverständnissesvon Städten des Orients; Sammlung architektonischer Besonderheiten aus verschiedenen Kulturen (Indien, Nepal, Bali, Marokko und Obervolta).
An der Erarbeitung des Materials waren nahezu hundert verschiedene Kooperanten aus 21 Ländern beteiligt.
Anschliessend reiste die Ausstellung in einer portugiesischen Fassung und dann in einer englischen Fassung in 21 Goetheinstituten
Ausstellungen / Habitat Wandzeitungsserie Building Community - Changing the City
Wandzeitungsserie
Changing the City - Building Community
Habitat Forum berlin in Zusammenarbeit mit Habitat International Council im Auftrag des Senats von berlin 1987, 26 Wandzeitungen über international ausgesuchte besipielhafte Wohnungsprojekte (19 Projekte ) und typische Stadtentwicklungsprozesse (5 Fallbesipiele), die bestimmte Wohnungsprobleme mit sich bringen.
Ausstellungen / Ausstellungen Gesamtverzeichnis
Ausstellungen Gesamtverzeichnis
1978
"Politische Stadtplanung Barcelona 1859 - 1987"
Ausstellung in der Hochschule der Künste Berlin (HdKB), in Zusammenarbeit mit Ludwig Thürmer,
im Rahmen der Internationalen Sommerfestspiele 1978 zu den Katalanischen Wochen in Berlin,
veranstaltet durch HdKB und Berliner Festwochen
1984
"andernorts - Aspekte städtischen Wohnens in Afrika, Asien undLateinamerika"
Ausstellung in der Hochschule der Künste Berlin (HdKB)
in Zusammenarbeit mit Ludwig Thürmer aus Anlass des Berichtsjahres 1984 der Internationalen Bauausstellung Berlin,
veranstaltet durch HdKB und den Senator für Bau- und Wohnungswesen
1985 - 1991
"Viver na Cidade portugiesische Fassung als Wanderausstellung der Ausstellung "andernorts" in Salvador, Brasilia, Porto Alegre und Sao Paulo in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut;
"Living in Cities" englische Fassung der gleichen Ausstellung
u.a. in Banjul, Nairobi, Adis Abeba, Kairo, Surabaya und Istanbul;
Vorträge, Führungen und Seminare immer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Goetheinstituten vor Ort;
Abschlussveranstaltung 1991 zusammen mit dem Deutschen
Werkbund in Frankfurt
1987
Wandzeitungsserie "Habitat Forum Berlin 1987"
zusammen mit Ludwig Thürmer im Auftrag des Berliner Senats undin Zusammenarbeit mit HIC (Habitat International Coalition) im Rahmender IBA 87 aus Anllaß des Internationalen Jahrs der Menschen in Wohnungsnot; 26 ausgewählte partizipatorische Projekte zur Bekämpfung der Wohnungsnot aus allen Kontinenten in englischerSprache, in 800 Exemplaren weltweit verteilt, jede Serie enthielt 28 A0 Poster
1990
"Perspektiven durch Verbindungen - Neue Aufgaben für die Stadtentwicklung von Berlin (Ost + West) 1990"
mit P. Kaufmann, D. Kuntzsch, B. Multhaup Ausstellung im Werkbund Berlin, im Haus der Architekten, bei der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen und im Ruhrgebiet
1993
"Ideen für Marzahn"
mit O. Akbar u. B. Multhaup Ausstellung der Ergebnisse der Ideenwerkstatt Zukunft der Großsiedlungen - Zukunft von Marzahn, organisiert durch HabitatForum Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Bau- undWohnungswesen Berlin (Nov 93 in der KHB und im Frühjahr 94 imBerlin-Pavillon)
1995
"Hotel Mittelmeer"
mit S.Koppelkamm und G.Nest
Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt zum Thema der Verwendung traditioneller maurisch-andalusischer Architekturelemente in der modernen Hotelarchitektur im Maghreb
1999
"Z1 Transformation des Verschwindenden"
mit R.Görss, A. Reidemeister, M.Steiner, Ulla und Uwe Walter
Ausstellung in der Berliner Volksbank Potsdamer Platz zum Thema Regionale Kunstschule und Kulturlandschaft Rüdersdorf
2000
"A Cidade: Projetos Arquitetonicos"
Ausstellung über eigene Arbeiten im Goethe-Institut Salvador/Brasilien
2002
"Fassade Fragile"
mit Ingo Fröhlich und Lukas Kühne) Lichtinstallation an einem Altbauin Berlin-Mitte, Ausstellungsbeitrag für die Ausstellung des BDARethinking: Space - Time - Architecture aus Anlass des
Weltkongresses der UIA in Berlin
2008
Teilnahme an der Ausstellung der NGBK Berlin pöpp 68 privatöffentlich persönlich politisch,
Forschung & aktuelle Vorträge / Vorschlag für eine Architekturwerkstatt in Kiel
Rainer W. Ernst 23.6.2011
Vorschlag für eine Architekturwerkstatt
Konzept 1
In Mitteleuropa befinden sich nahezu alle Baugrundstücke im 'urbanisierten Raum'. Selbst die Orte in Schleswig-Holstein die als 'ländlicher Raum' bezeichnet werden, sind durch die entwickelte Infrastrukturausstattung, die vorhandene Erreichbarkeit, die dort praktizierte moderne Produktionsweise, durch die angewandten Baumaterialien und durch die Nutzung durch Stadtbewohner als 'urbanisierter Raum' zu bezeichnen. Der Kontext für das Bauen ist allerdingsin diesem Fall wesentlich durch den kultivierten landschaftlichen Raum bestimmt. Die vorgeschlagene Architekturwerkstatt soll jedoch auf den Raum, der durch städtebauliche Entwicklungen geprägt ist konzentrieren.
Daher ist für eine Kieler Architekturwerkstatt Ausgangspunkt ein explizites Verständnis
Von Stadt und Kiel im besonderem. Aus diesem Grund werden den Gedanken über eine Architekturwerkstatt einige allgemeine Charakteristika der Aufgabe 'Stadtplanung' vorangestellt.
Das Konzept enthält daher folgenden
Inhalt
1. Thesen zur Stadtplanung
2. Thesen zur Architektur
3. Erläuterung des Begriffs 'Möglichkeitsraum'
4. Aufgaben für eine Architekturwerkstatt Kiel
1. Thesen zur Stadtplanung
1. Stadt ist kein Fertigprodukt;
Stadt ist ein kontinuierlicher Prozess, der begleitet wird von Regularien, Entscheidungsprozessen, Prozessen der Produktion von Stadt, Prozessen des Gebrauchs von Stadt, von symbolischen und repräsentativen Prozessen, von Prozessen der Veränderung von Erinnerung, von Verfügbarkeit und von Verantwortung; daher:
2. Stadt ist eine Komplexe Angelegenheit,
von Menschen immer wieder gedacht und geschaffen, eine künstliche Lebenswelt, der alle Eigenschaften zivilisatorischer Entwicklung ineiner für jede Stadt eigenständigen Mischung und Wertigkeitinnewohnen; daher:
3. Jede Stadt ist einzigartig
Stadt ist eine materielle, informationelle, soziale, technologische und ökologische sowie eine ökonomische und kulturelle Angelegenheit; jede Stadt ist auch immer als ein Archiv des Gedächtnisses der Stadt selber zu lesen. daher:
4. Stadt gehtuns alle an
Die Gestaltung/Planung von jeder Stadt betrifft daher alle gesellschaftlichen Interessen und Bedingungen. Einorganisierter Dialog um die Gestaltung der Stadt ist daher eine fundamentale demokratische Herausforderung für jede kommunale Verwaltung und Politik. Dabei ist zu beachten, dass inzwischen jede Stadt auf der Welt zwar globalisierten Einflüssen unterliegt, aber jeweils besondere Gestaltungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene aufweist; dies betrifft lokal organisierbare Arbeit, das Gemeinwesen insgesamt, die räumliche Ordnung der Stadt, der Umgang mit dem Gedächtnis der Stadt, die Entscheidungen über das Erscheinungsbild der Stadt, usw.
daher lässt sich sagen:
5. Stadt ist glocal
dies bedeutet, sie ist bestimmt durch globale Entwicklungen und Einflüssen wie auch durch die lokal genutzten Entscheidungsspielräume. Daher
gilt die Aufforderung
6. Nutzt den lokalen Gestaltungsspielraum
Dazu wird für Kiel als eine Art Steuerungshilfe oder auch Katalysator eine Architekturwerkstatt vorgeschlagen.
2. Thesen zur Architektur
Die Avantgarde der Architektur im 20. Jahrhundert wurde lange von einem Modernisierungsdogma, global gültige Formen für die richtigen Aufgaben definieren zu können, beherrscht. Von Muthesius über Corbusier, Bauhaus, CIAM und die Charta von Athen wurde die 'Nachkriegsmoderne' mit der Propagierung eines 'internationalen Stils' und dem das kreative Denken einschränkenden Glauben 'form follows function' geprägt. Jede Diktatur hat natürlich nur bereitwillig diese Art von hierarchisierten Denkmustern bereitwillig genutzt.
Diese so genannte Moderne hat uns weismachen wollen, dass gemäß der behaupteten Handlungslogik 'form follows function' alles was zweckmäßig ist auch gleichzeitig schön sei. Im Sinne z.B. der SED-Politik waren die Plattenbauten sehr zweckmäßig, sie entsprachen dem gewünschten Gesellschaftsbild und waren als Massenprodukt relativ ökonomisch herzustellen, man konnte die Platten sogar exportieren, heute noch in Sansibar oder in Kabul zu sehen. Heute sind aus diesen Schlafsiedlungen für DDR-Privilegiertein vielen Fällen soziale Brennpunkte mit signifikantem Leerstand geworden. Mit dieser angedeuteten kritischen Betrachtung soll aber beileibe nicht die bauspargetriebene Zersiedlung mit Eigenheimen in den alten Bundesländern aus der Betrachtung gerückt werden.
Das Ablegen eines entworfenen Objektes an einem leer geräumten Bauplatz geriet als Architekturaufgabe an den bundesdeutschen Hochschulen erst in den sechziger Jahren in den Verruf. In der Moderne der Nachkriegszeit insbesondere im Wohnungsbau und in den Sozialbauten gab es offensichtlich eine Reihe historisch bedingter Gründe die Energie auf die typologische Entwicklung einzelner meist monofunktionaler Gebäude mehr oder weniger räumlich kontextlos konzipiert zu konzentrieren.
Heute können wir davon ausgehen, dass wir in Mitteleuropa nicht nur über zahlreiche nicht mehr durch den ursprünglich geplanten Zweck genutzte Bausubstanz verfügen, wir uns immer im schon genutzten Kontext bewegen sondern außerdem, dass monofunktionale und nicht vernetzte Konzepte in der Regel nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit entsprechen. Die Aufgabe für vorhandene Räume die richtige Funktion zu finden und nicht nur Gebäude für vorgegebene Nutzungsprogramme zu entwerfen ist an den Architekturausbildungsstätten eine wichtige Studienaufgabe typisch für unsere Zeit geworden.
Die Eigenschaften der gebauten Umwelt sind vielfältig und unterliegen jeweils verschiedenen Beurteilungsmassstäben: Jede Architektur ist sowohl Ergebnis eines Produktionsprozesses als auch Gebrauchsgegenstand sowie Objekt der Repräsentation und bedeutet letztlich auch räumliche Organisation. Die Polivalenz der Eigenschaften und die gegenseitige Bedingtheit dieser Eigenschaften führt dazu, dassArchitektur und insbesondere städtebaulichen Konzepte sich nicht in deterministischer Methoden und schon gar nicht durch eine eindeutige Zielhierarchie geleitet entwerfen lassen. Im Gegenteil: Eine Verringerung der Ungleichzeitigkeit verschiedener Arbeitsschritte ist verlangt bzw. ein hohes Mass an Rückkoppelung. Entsprechend unserer urbanen Lebenswelt ist für die Planung von Eingriffen in diese Lebenswelt eine weitestgehende Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigkeiten erforderlich. Gleichzeitig, d.h. hierarchiefrei sind die beteiligten Interessen und verschiedene Meinungen auf ihre Implikationen zu hinterfragen und zu erörtern. Handlungsalternativen sind zu konzipieren. Die Auswirkungen der alternativen Vorschläge müssen im Hinblick auf ihre Bedeutungen untersucht und diskursiv erläutert werden. Notwendige Synergieeffekte und Konfliktvermeidungen bzw. -verringerungen sind nur durch eine Arbeitsmethode erreichbar, in der die verschiedenen Anforderungen und Möglichkeiten gleichzeitig und komplex erfasst werden. Mit der Erhöhung der Komplexität in diesem Sinne ist Architektur und Städtebau als eine konkrete Form rückgekoppelten, gesellschaftlichen Handelns zu begreifen.
In diesem Zusammenhang ist der Begriff Transformation längst wichtiger Gesichtspunkt für die Bestimmung von Architekturaufgaben, insbesondere im urbanen Umfeld geworden. Damit ist die Überführung des Zustandes von einem Ort in einen neuen Zustand gemeint - unter Berücksichtigung der Geschichte des Ortes und der zukunftsfähig erscheinenden Anforderungen, und unter Mitwirkung der Beteiligten bzw. Betroffenen - unabhängig davon, ob mit der Transformation eine einfache Veränderung, eine Verwandlung, eine Belebung oder Ruhigstellung oder gar Umdeutung erreicht werden soll. Das Ergebnis eines derartigen Prozesses kann daher nicht nur an einem einzelnen vorgegebenen Ziel gemessen werden. Es lässt sich nur an Hand einer Vielfalt von Kriterien angemessen würdigen, durch welche die erreichten Synergieeffekte, die Angemessenheit gegenüber Ort und Zeit sowie die Zukunftsfähigkeit beschrieben werden. Also alles Feststellungen, die zum großen Teil erst im Verlauf eines Arbeitsprozesses konkretisierbar sind.
Damit gewinnt die Struktur und das Management von Planungs-, Entwurfs- und Entscheidungsprozessen eine Grund legende, strategische Bedeutung. Und ein anderer Begriff rückt in den Blick: Möglichkeitsraum.
Zwischennutzung, Umnutzung, Nachnutzung oder auch Restnutzung sind wichtige strategische Begriffe geworden. Aus der Sicht der Kunsthochschule interessiert besonders der mit diesen Strategien verbundene 'Möglichkeitsraum' als in verschiedenen Maßstäben experimentell zu erforschendes Thema.
3. Möglichkeitsraum
Mit Möglichkeitsraum wird derjenige Raum bezeichnet, der durch eine Transformation im Entwurf möglich und damit auch real werden kann. Der Begriff Möglichkeitsraum beschreibt eine wesentliche Station in allen Abläufen dialogisch basierter Planungsprozesse: Die Artikulation und Veranschaulichung einer Möglichkeit und ihrer Implikationen als Diskussionsgegenstand. Ein mehrdimensionaler Dialog bezieht die Interessen der Betroffenen, verschiedene Kompetenzen, Disziplinen und Zuständigkeiten mit in den Planungsprozess ein. Der Dialog erreicht dann strategische Dimensionen, wenn perspektivische Möglichkeiten und ihre Voraussetzungen und Wirkungen (Impactanalyse eines Vorschlages) ausgearbeitet vorliegen und mehrdimensional durchleuchtet und ausgehandelt werden.
Bedeutsam ist dabei noch ein Paradigmenwechsel in der Struktur der klassischen, städtebaulichen Aufgaben. An den Ausbildungsstätten für Architektur und Stadtplanung ist eine neue wichtige Studienaufgabe typisch für unsere Zeit geworden: Für vorhandene Räume die richtige Funktion zu finden und nicht nur Gebäude für vorgegebene Nutzungsprogramme zu entwerfen - die Stadt in Europa ist schon da. Zwischennutzung, Umnutzung, temporäre oder gar ephemere Nutzung, Nachnutzung oder auch Restnutzung sind wichtige Aufgabenfelder geworden. Auch das Nachdenken über neue Lebens- und Arbeitsmodelle wie zum Beispiel die Beschäftigung mit dem Mehrgenerationenhaus - die Widerbelebung des bekannten Modells der Mischung von Wohnen und Arbeiten - ist wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Patenschaften für die Pflege des öffentlichen Raums werden etabliert, vorhandene Strukturen über das parasitäres Andocken erweitert. Mobile Aktionscontainer bilden die Plattform für die Kommunikation verschiedenster Artetc.
Aus der Sicht einer Kunsthochschule gibt es noch einen wichtigen Aspekt, der sich mit dem Begriff Möglichkeitsraum erschließt. Möglichkeiten werden im künstlerisch mehrdimensionalen Versuch erfunden, beschrieben, konstruiert und ausprobiert. Alternativen zur Nutzung und Gestaltung von urbanem Raum werden auch durch Life-Experimente im Maßstab 1:1 und im temporären Selbstversuch entwickelt - meist in der Gruppe und im Geflecht widersprüchlicher Interessen, Anschauungen und Kompetenzen.
Ein aktuelles Beispiel für ein derartiges Experiment der Muthesius Kunsthochschule ist das Projekt 'Articulum im Lessingbad zu Kiel'
Das Lessingbad in Kiel ist als ein besonders gelungenes signifikantesErgebnis der Bauaufgaben aus den Sozialreformen der Weimarer Republik anzusehen. Als Bad möglicherweise nicht mehr mit vertretbarem Aufwand zu modernisieren. Die Chance in der Zeit zwischen notwendiger Aufgabe der Nutzung und der Erarbeitung der Grundlagen über die Entscheidung des besonderen Bauwerks gab der Muthesius Kunsthochschule die Möglichkeit die Räumlichkeiten des Lessingbades für eine Ausstellung von Studienarbeiten zu nutzen. Die verschieden proportionierten Räumlichkeiten (wie Kabine, Gang, Eingang, Halle, Hof, etc.) ohne die ihnen eingeschriebene Nutzung neu zu lesen und dabei gleichzeitig die Spuren der Vergangenheit nicht zu beschädigen oder gar zu vernichten, sie sogar zum Sprechen zu bringen, waren wichtige Ausgangspunkte, der dann auch ermöglichte Dialoge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Schwimmbad und Ausstellung studentischer Arbeiten zu inszenieren und für das Konzept 'Articulum'. Dabei konnte das Gebäude ein wenig studiert werden, liegt es doch in direkter Nachbarschaft zum geplanten neuen Campus der Muthesius Kunsthochschule, es konnte aber auch möglich werden - zwar relativ spontan - an einem gemeinsamen Ort Studienarbeiten aus allen Studiengängen zusammen zu bringen und sich begleitet durch einige Veranstaltungen der interessierten Öffentlichkeit zu stellen. Natürlich ist der vorhandene Raum ohne Eingriffe nicht als Ausstellungsraum für die ganze Palette repräsentativer Studienarbeiten geeignet. Es konnte aber mit der Ausstellung nicht nur die Studierenden im konkreten Fall diesen Möglichkeitsraum studieren, die Hochschule konnte dabei auch temporär sich der Öffentlichkeit anders als gewohnt zeigen und die Begrenztheit der ihr aktuell zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten ein wenig offenbaren. Die zu berücksichtigende Denkmalpflege mit dem Respekt vor allen Spuren des einst so wichtigen Bades, die schon gelaufene Partynutzung mit ihren unsäglichen Hinterlassenschaften, aber auch die notwendige Umstellung des administrativen Umgangs mit dem Gebäude, alles die sind zusätzliche Herausforderungen, die Stoff geben für potentielle neue Erfahrungen.
Die aktuelle Zwischennutzung hat gezeigt, dass es in Kiel einen nicht registrierten aber relevanten Bedarf an Räumlichkeiten gibt, für Veranstaltungen, für Workshops, für Präsentationen, für Treffen, alles natürlich eher informell, denn institutionell. Wir haben durch die Zwischennutzung die Eignung für die Nutzung 'Articulum' feststellen können, wir haben eine flexible Strategie erarbeitet, wir sind mit potentiellen Trägern im Gespräch, die wir vorher nicht kannten, wir haben große Aufmerksamkeit und großes Interesse an der zukünftigen Entwicklung des Gebäudes erreicht, kurzum es sieht so aus, als dass die Zwischennutzung für die Muthesius Kunsthochschule nützlich war und noch ist insbesondere aber auch für die Entwicklung der neu gedachten Institution 'Articulum', ein Haus für künstlerisches Arbeiten insbesondere für Kinder und Jugendliche. Also kann man sagen die Zwischennutzung hat gute Chancen zu einer erfolgreichen Pioniertransformation zu werden.
4. Aufgaben für die Architekturwerkstatt Kiel
Folgende Aufgaben sind auf der Grundlage der dargestellten Gedanken und auf der Grundlage
von
- einer erarbeiteten, diskutierten und verabredeten Beschreibung der städtebaulichen Besonderheiten/Charkteristik der Stadt Kiel
- einer übersichtlichen Darstellung aller laufenden Planungsmaßnahmen von Kiel
- einem Kataster des öffentlichen Eigentums und des feststellbaren Leerstandes (öfentlich/privat) unter Angabe wieweit Denkmalschutz verhängt wurde
zu empfehlen:
- Bearbeitung besonderer Grundstücke und Artikulation neuer Strukturen
vollkommen neue Gelände, neuinterpretierte Baugrundstücke, neu sortierte Funktionen, wie z.B. Durchlöcherung eines aufgeforsteten Waldes, im vorhandenen zentralen urbanen Bereichen dazwischengedrängt, herausfordernde Grundstücke z.B. auf dem Wasser, etc.
- Bearbeitung neue Aufgaben/räumlichen Anforderunen, neu interpretiert, neu gemischt
z.B. Parkhaus ökologisch, ein Badeschiff (mit Winter und Sommernutzung), zusammenschiebbare Wochenendhäuser, Mehrgenerationenwohnen und Mischung von Wohnen und Arbeiten in Anlehnung an das klassische Stadtbürgerhaus mit Gewerbe,etc.
- Erarbeitung von Konzepten im Umgang mit Industriebrachen, neue Strukturen
inmitten der Stadt transformiert ergänzt, das Spiel mit alt und neu, etc.
- Erarbeitung von neuen Elementen im Umgang mit alten Häusern
das neue im alten Haus, parasitäre Elemente, Wärmedämmungsmaßnahmen, etc
- Etablierung von Bauen und Stadtentwicklung als Prozess
Verhandlungsszenarien, Handlungsrichtlinien, die unterschiedlich Beteiligten und ihre Interessen, Wünsche, Bedenken; konsens- bzw. handlungsorientierter partizipatorischer Prozess
- Erarbeitung einer Typologien von Bauergänzungen, temporär oder permanent, Parasiten für unterschiedliche Zwecke
Alles dies könnten Themen für eine Architekturwerkstatt Kiel sein natürlich bearbeitet an konkreten Herausforderungen in Zusammenarbeit mit der Stadt, der Architektenkammer, dem BDA, den Ortsbeiräten u.a.
Forschung & aktuelle Vorträge / Gesamtverzeichnis
Wichtigste Forschungsarbeiten Übersicht
1970-1971
Mit Wilhelm f. Schraeder, \\Computergestützte thematische Kartografie\\
Auf der Grundlage eines informationsheoretischen Ansatzes wurde an Hand praktischen Besipiele
der Aussagewert von computergestützten Karten untersucht.
Dokumentiert im Selbstverlag
1974-1975
Mit Unterstützung durch Siegfried Stein (Informatiker) in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Bochum \\Erreichbarkeitsanlyse Bochum\\
Es wurde ein Programm entwickelt und in die Verwaltungsstruktur implementiert, durch das die Veränderung des Transportaufwands der Bevölkerung bei Entscheidungen über Standorte für Wohn-, Infrastruktur- und Verkehrsprojekten berechnet werden konnte.
Dieses Programm wurde mehr als 20 Jahre zurUnterstützung von entsprechenden Entscheidungen im Stadtparlament angewandt.
Dokumentiert in der Veröffentlichungsreihe der Stadt Bochum
(s.Veröffentlichungsliste)
1975
Projektarbeit als Studienform
An der Abteilung Raumplanung der Universität Dortmund wurde das Projektstudium als eine
besondere realitätsnahe Studienform ausprobiert und reflektiert. Als Ergebnis davon wurde ein
Projektzentrum an der Abteilung eingerichtet
(s.Veröffentlichungsliste)
1977/78
Politische Stadtplanung in Barcelona 1859-1978
Zusammen mit G.U.Heinemann und C.v.Strempel wurde am Beispiel von
Barcelona die Auswirkung der politischen Veränderungen auf die Stadtentwicklungsplanung
untersucht und in einer Ausstellung und Dokumentation veröffentlicht.
(s.Veröffentlichungsliste)
1982/1987
Interkultureller Vergleich
In Zusammenarbeit mit Ethnologen und Soziologen wurde an verschiedenen Beispielen der regionale
kulturelle sowie der koloniale/globale Einfluss auf historische Stadtquartiere im Vergleich untersucht
und in verschiedenen Ausstellungen und Publikationen veröffentlicht.
(s.Veröffentlichungsliste)
1990-1993
mit Dr. Borst, Dr. S. Krätke und G. Nest im Arbeitsbereich \\\"Stadterneuerung in Afrika, Asien und Lateinamerika\\\"
Durchführung des Projektes \\\"Arbeitsplätze und Lokale Ökonomie\\\" (Abschluss Herbst 93), Veröffentlichung: \\\"Arbeiten und Wohnen im städtischen Quartier, zum Verständnis der Stadt im interkulturellen Vergleich\\\", mit Fallstudien aus Ägypten, Brasilien, Gambia, Indien, Indonesien, Frankreich, Kenia, Mexiko, Ungarn, USA und Venezuela; verschiedene Vorträge
(s.Veröffentlichungsliste)
1990-1993
\\\"Umdeutungen des Raumes durch Überlebensstrategien in Salvador/Bahia\\\",
teilweise veröffentlicht (s.Veröffentlichungsliste)
1992-1994
Städtebauliche Entwicklung großer Neubausiedlungen in den neuen Bundesländern
\\\"Urbanisierung der Wohnsiedlung Greifswalder Straße (Berlin-Prenzlauer Berg) Büro Ernst
und Multhaup im Auftrag des Landes Berlin mit Bundesmitteln Juni 92 - Mai 94
(s.Veröffentlichungsliste)
2004-2006
Vorbereitung einer Veröffentlichung \\Stadt Raum Strategie\\, Sammlung von Lektionen,
Beobachtungen, Reflexionen und Befindlichkeiten zum Diskurs über Stadt
veröffentlicht 2007 als Taschenbuch \\Stadt Raum Strategie\\ (s.Veröffentlichungsliste)
Aktuelle Interviews & Sonstiges / Kataster der Patenschaften für die Oderberger Strasse- Interview
Kataster der Patenschaften - Interview
Die Oderberger Straße liegt im Berliner Szenebezirk Prenzlauer Berg. Im Sommer gleicht die Straße einem Garten. Die Biotope der Laden -, Cafébetreiber und Anwohner wuchern in Kübeln, Kisten und mit kleinen Steinmauern umfriedeten Beeten auf den breiten Bürgersteigen. Überall sind Lese- und Party- Plätze in das Grün installiert. Die Bewohner der Oderberger Straße haben sich ein Umfeld geschaffen, das ihren Lebensstil repräsentiert und andere daran teilhaben lässt.
Jetzt sollen die holprigen, noch aus DDR-Tagen stammenden Bürgersteige auf Westniveau geklopft werden. In zwei Jahren werden Bagger anrücken.
Politiker ordneten an, das Grünzeug zu beseitigen.
Doch die Bürgerinitiative BIOS (Abk. für Bürgerinitiative Oderberger Straße) verteidigte die selbst kreierten Gärten und Plätze gegenüber den Plänen des Bezirksamts. Mit Erfolg.
Damit sie auch in Zukunft ihre Straße mit gestalten können, schlägt der Architekt Professor Rainer W. Ernst, Leiter des Beratungsausschusses Kunst des Berliner Senats, vor, die Straße unter das Copyright der Anwohner und Gewerbetreibenden zu stellen.
Ein Gespräch über einen Präzedenzfall, der an alte Traditionen knüpft, über bürgerschaftliches Engagement hier und anderswo, einst und heute.
Professor Ernst, wie entstand die Idee des Copyright für die Oderberger Straße?
R.W.Ernst: Ich leite den Masterstudiengang "Raumstrategien" an der Kunsthochschule Weissensee und so kam es, dass Wolfgang Krause, ein Künstler und Dozent an der Hochschule, der in der Oderberger Straße wohnt und im Kiez schon viele Kunstaktionen organisiert hat, mich zu einem Treffen der Bürgerinitiative BIOS mitnahm. Der Fall hat mich sofort elektrisiert.
Das hat es ja noch nie gegeben, dass der von den Anwohnern geschaffene Bestand in die weitere Planung einfließen wird. Jetzt geht es darum, das Vorhandene zu ergänzen, auch zu verbessern.
Die Idee des Copyright entwickelte sich dann im Gespräch. Damit die Rolle der Bürger zukünftig nicht nur darin besteht, die Vorschläge anderer zu kommentieren oder Wünsche in einem Kummerkasten abzuliefern, ist der Gedanke des Copyright ein wichtiges Argument. Er bedeutet, dass die Bürgerinitiative BIOS das Recht bekommt, zu entscheiden, was in Zukunft mit der Straße passiert.
Die Idee des Copyright ist einfach die Anwendung eines Prinzips, in dem sich die Anerkennung für etwas, das gemacht wurde, ausdrückt, so dass sich bestimmte Regeln der Verfügbarkeit daraus ableiten.
Wo kämen wir denn stadtplanerisch hin, wenn das jeder machen würde?
R.W.Ernst: Dieser Fall könnte andere Bürger ermuntern, ähnliches zu schaffen. Warum nicht? Man kann natürlich kein Urheberrecht beanspruchen, wenn man irgendwo einen Baum im Kübel hinstellt. Das Geschaffene müsste einen Wert darstellen, ähnlich dem in der Oderberger Straße.
Das viel Aufregendere ist die Idee, ein Kataster der Patenschaften zu erstellen. Wir streben jetzt Verträge zwischen den Bürgern und dem Senat von Berlin an, in denen Räume und Paten vereinbart werden. Alles, was in diesen Räumen geschieht, ist dann urheberrechtliches Eigentum derer, die es geschaffen haben.
Man muss ja nicht gleich das ganze Stadtgebiet mit einem Kataster der Patenschaften überziehen, das dann gar nicht ausgefüllt wird, aber es wäre erstmalig eine institutionelle Gegebenheit, die das Engagement der Bürger erleichtert.
An der UdK haben Sie Anfang der Neunziger Jahre den Studienschwerpunkt "Bau und Stadtentwicklung in außereuropäischen Kulturen" initiiert und zu diesem Thema einige Aufsätze publiziert. Hat es andernorts schon diesen Fall gegeben, dass Bürger ihre eigene Straße gestalteten und ihre Arbeit öffentlich anerkannt wurde?
R.W.Ernst: Das hat es in einigen Armenvierteln in Lateinamerika und Asien gegeben. Man hat diese Viertel verbessert und sie von vornherein mit den Leuten gemeinsam gestaltet, in ganz unterschiedlichen Prozeduren, unter verschiedenartigen Beteiligungen aber auch soweit, dass sie weitgehend von den Bewohnern selbst gestaltet wurden, natürlich wurden sie dabei beraten. Selbstverständlich haben die Bewohner das dann als ihr eigenes Produkt angesehen.
In diesem Fall ging die Initiative doch sicher von den Stadtplanern aus.
R.W.Ernst: Das ist richtig. Dahinter standen soziale Überlegungen. In der Vergangenheit hatte man oft nicht verstanden, wie die Menschen sich organisieren, Gepflogenheiten, die man nicht kannte, wurden negiert und verletzt. Das schuf Aggressionen. Die Mitgestaltung sollte esden Anwohnern erleichtern, Verantwortung zu übernehmen.
Mir fällt ein anderes Beispiel aus Europa ein, dass dem in der Oderberger Straße ähnelt. Nach dem Tod Francos wurden die öffentlichen Plätze und Grünanlagen Barcelonas unter Mitwirkung aller Bürger gestaltet. Diese Gestaltung erlangte große internationale Beachtung.
Wie wurde diese Bürgerbeteiligung in Barcelona organisiert?
R.W.Ernst: Nach dem Tod Francos wurden sämtliche Bürgerschaftsvereine der Stadt aufgefordert, ihre Ideen zur Gestaltung abzugeben.
Wurden die Vereine mit diesem Ziel gegründet?
R.W.Ernst: Nein, es hatte sie schon vorher gegeben. Während der Franco-Diktatur waren sie unter anderem eine Art Kontrollelement, obwohl die Repräsentanten von den Anwohnern gewählt wurden.
Die Bürgerschaftsvereine waren da und man befand sich in einer Ausnahmesituation. Also nutzte man diese Struktur.
In einer Turnhalle wurden alle Entwürfe und Wünsche der Bürger auf einen Tisch gebracht. Es waren die verrücktesten Ideen darunter.
Ist das nicht ein Alptraum für jeden Stadtplaner, sich einer Turnhalle vol von einander widersprechenden Entwürfen gegenüber zu sehen?
R.W.Ernst: Ganz und gar nicht. Alles selbst entwerfen ist gut und schön, doch es ist auch eine Art Anmaßung, eine Diktatur gegenüber Dritten. Um eine Kenntnis der realen Lebensabläufe zu bekommen, muss man mit den Leuten sprechen. Bürger, Anwohner finden nicht in jedem Fall von sich aus die richtigen Lösungsansätze. Das ist eben das Spannende an diesem kommunikativen Prozess, man ist leitend tätig, doch anders, eher als eine Art Moderator, man gibt einen Rat, unterbreitet Vorschläge. Natürlich ist Vertrauen eine Voraussetzung, um so arbeiten zu können. Wir haben auch in Berlin eine Wohnsiedlung in einem solchen Dialog mit den zukünftigen Bewohnern gestaltet. Auf diese Weise wurde die gestalterische Grundlage für eine Plattensiedlung erarbeitet.
Letztendlich hat Stadtplanung mit Bürgerbeteiligung in Europa eine Tradition. Die ersten freien Bürgerstädte im Mittelalter wurden ja auch von der Gemeinschaft der Bewohner gestaltet.
Dann geht man in der Oderberger Straße jetzt "back to the roots" der ersten europäischen Städte?
R.W.Ernst: In gewissem Sinn schon. Natürlich kann man die damaligen Gesellschaftsverhältnisse nicht mit denen heute vergleichen. Damals waren es die Hausbesitzer, Unternehmer und Produzenten, die "Stadt" schufen. Und auch die Stadt im Sinne der "freien Stadt" gibt es ja nicht mehr. Mit dem Entstehen der Territorialstaaten zu Beginn des Barock verloren die Freien Städte ihre Rechte.
Städte sind heute bloße Verwaltungsbezirke. Man muss auch berücksichtigen, dass es in Deutschland lange Zeit überhaupt keine Bürgerinitiativen gegeben hat. Das begann erst in den Siebzigerjahren. Sie entstanden zunächst aus Protest gegen Abriss und Autobahnplanungen, in den achtziger Jahren belebt
durch die alternative Bewegung.
Wie sehen Sie die Zukunft dieses bürgerschaftlichen Engagements?
R.W.Ernst: Interessanterweise haben sich die staatlichen Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement immer noch nicht verändert.
Das wird am Fall der Oderberger Straße deutlich. Die Bürgerinitiative muss sich jetzt mit Ämtern und Politikern auseinandersetzen, ein Dialog-Prozess, der gut strukturiert werden muss. Glücklicherweise haben wir noch etwas Zeit, denn die Bauarbeiten sollen ja erst 2009 beginnen.
Jetzt geht es darum, rechtliche Instrumente wie das Kataster der Patenschaften oder Urheberrechte zu entwickeln, staatliche Möglichkeiten für ein bürgerschaftliches Engagement in der modernen Großstadt.
Ich halte das für dringend notwendig, denn vom bürgerschaftlichen Engagement wird sehr viel Lebensqualität in der Zukunft abhängen. Allmählich bildet sich in Deutschland ein Bewusstsein dafür.
Aktuelle Interviews & Sonstiges / Aktivitäten im Habitat Forum
Habitat Forum Berlin 1988-1998 als Gesellschafter und Geschäftsführer
Projekt Altstadterneuerung Pilotprojekt Salvador abgeschlossen, Dokumentation liegt vor;
ein darauf aufbauendes Konzept für eine umfassende Kooperation mit der Stadtverwaltung und Entwicklungsbanken liegt vor.
Ausstellung "Living in Cities"
Betreuung in Salvador, Sao Paulo, Porto Alegre, Brasilia, Banjul, Nairobi, Adis Abeba, Kairo, Surabaya und Istanbul
Vorträge, Führungen, begleitende Seminare
Abschlußveranstaltung in Frankfurt
Wandzeitungsserie Veranstaltungen dazu in Kairo, Deutscher Werkbund Frankfurt "Changing the City - (zum Welt Habitat Tag), HdKB Hamburg (Juni 89),
Building Community" Weimar, New York und Salvador (Brasilien)
Seminare
Teilnahme am IKAS-Kongress in Havanna
(Leitung der Arbeitsgruppe "Stadterneuerung)
Vorbereitung und Durchführung eines Seminars in
Zusammenarbeit mit der DSE "Stadterneuerung in
Lateinamerika" (April 89)
Vorbereitung und Leitung eines Seminars in Zusammenarbeit mit Goethe Institut, GTZ und S.T.E.R.N. zum Thema Erfahrungsaustausch zwischen Kairo und Berlin zum Thema
Stadterneuerung
Vorbereitung einer Arbeitssitzung von HIC (Dachverband der nichtstaatlichen Organisationen, die im Wohnungssektor tätig sind) zum Thema "Housing as a Human Right" im Rahmen des
Trialog-Kongresses "Sustainable Habitat on an Urbanized Planet ?"
Mitwirkung bei dem UN-Kongreß "World Congres of Local Governement for a sustainable Future" in New York
Teilnahme am Internationalen Urbanismus Kongreß in Maringa (Brasilien) auf Einladung von Oscar Niemeyer
Leitung des Vistara-Seminars, Gedankenaustausch zwischen indischen und deutschen Architekten zum Thema "Moderne und Tradition" im Deutschen Werkbund Frankfurt im Auftrag des Hauses der Kulturen der Welt Berlin, Veröffentlichung in "Werk
und Zeit" und "Der Architekt"
Vorbereitung und Durchführung der Ideenwerkstatt "Zukunft der Großsiedlungen - Zukunft von Marzahn (Ausstellung und Veröffentlichung)
Veröffentlichungen englischsprachige Dokumentation der Ausstellung "Living in Cities"
Internationalisierung versus Lokalisierung in Werk und Zeit 3.Quartal 1991
Working and Living in Cities, Ausstellung
mit S.Koppelkamm u. G. Nest "Hotel Mittelmeer"
Ausstellung im Haus der Kulturenmder Welt; Berlin 1996
1998 Übergabe der gemeinnützigen Gesellschaft an Dr. G.Nest
Aktuelle Interviews & Sonstiges / Initiativen im DWB
Initiativen im Deutschen Werkbund Berlin als erster Vorsitzender 1988-1994
"Rudolf Virchow Krankenhaus"
Etablierung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt des Rudolf-Virchow-Krankenhauses, Kampagne in Kooperation mit Architektenkammer, BDA u. a.; Dokumentation
"Gestapo-Gelände"
Initiativgruppe zum zukünftigen Umgang mit dem so genannten "Gestapo-Gelände", Initiierung eines Forschungsprojektes über die Akademie der Künste zur Frage der Einbeziehung der Bewohner der neu gebauten angrenzenden Wohnbebauung
"Nahverkehr in Berlin"
Moderation einer Podiumsdiskussion im Bauhausarchiv, als Ergebnis Einrichtung einer Arbeitsgruppe für eine integrierte Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit AIV, Architektenkammer,
Institut für Bautechnik, SRL
"Das Schlimmste verhüten"
Vorbereitung und Durchführung einer Ausstellung "Baukritik muß sein" zusammen mit A. Günter, G. Kühne und Prof. L. Thürmer, mit Unterstützung des BDA und der Architektenkammer
"Der europäische Binnenmarkt Vorbereitung und Durchführung einer öffentlichen
1992 - ein kulturelles Projekt" Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin
"Neugier auf Stadt"
in Zusammenarbeit mit S.T.E.R.N. und SRL Vorbereitung und Durchführung von Führungen für Architekten und Stadtplaner aus der DDR zu ausgewählten Themen der Stadtentwicklung in
Berlin (West) (Stadterneuerung, Nachbesserung von Großsiedlungen und die Zukunft der S-Bahnringes)
"Perspektiven durch Verbindungen" Neue Aufgaben für die Stadtentwicklung von Berlin (Ost + West) 1990
in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule BerlinVeranstaltungen; Ausstellung an verschiedenen Orten, diente zur Vorbereitung des Stadtforum Berlin
"Plant Berlin"
in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Akademien Berlin Ost + West, öffentliche Veranstaltung zur Gründung eines Stadtentwicklungsforums Berlin (Sept. 90)
Beratung des Berliner Senats bei der Gründung des Stadtforums Berlin
Veröffentlichung einer Zwischenbilanz mit K. Duntze, R. Frank, B. Flierl, H.-W. Hämer, v. Kohlbrenner, Chr. Tietze
"Perspektiven für Rüdersdorf"
interdisziplinäres Symposium
"Entwicklung und Zukunft Vorbereitung und Moderation einer öffentlichen
von Großsiedlungen"
Diskussionsveranstaltung im Wissenschaftszentrum mit Fallbeispielen aus Holland, Polen und Berlin
"Die Zukunft des Palast der Republik"
Vorbereitung und Moderation einer öffentlichen Diskussion in der TUB, Folgeveranstaltung im Deutschen Historischen Museum
"Wie kann Rügen geschützt werden"
Vorbereitung und Moderation einer öffentlichen Diskussion im Martin-Gropius-Bau anschließend Werkbundtagung in Binz auf Rügen
Aktuelle Interviews & Sonstiges / Initiativen im BDA
Aktivitäten Im BDA (Bund Deutscher Architekten) Berlin als 1. Vorsitzender 1999-2001
Organisation und Moderation verschiedener öffentlicher
Veranstaltungen zu den Themen:
- Zukunft Marzahn
- Stadtgestalt Berlin
- Fassadengestaltung und Kunst am Bau
- Initiative zum Aufbau eines interinstitutionellen und interdisziplinären
Netzwerkes zur Entwicklung eines 'Kompetenzzentrum Stadt- und
Bauentwicklung Berlin'
Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Verleihung des Architekturpreises BDA Berlin zu einem gesellschaftlich bedeutsamen Ereignis